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Sky, DAZN & Co.: Achtung! Neue Konkurrenz im Anflug

Sky, DAZN, RTL und Co.: wo du welche Fußballspiele siehst

Bundesliga, Champions League und Europa League live im Fernsehen sehen. Dazu brauchst du mehr als nur ein Abo bei einem der vielen Anbieter in Deutschland. Wir sagen dir, wo du was sehen kannst!

Müssen sich Sky, DAZN & Co. künftig Sorgen um ihre Wettbewerbe und TV-Rechte machen? Ein neuer Player bringt sich auf dem Markt in Stellung.

Ab 2023 gibt es neben Sky, DAZN & Co. eine neue Streaming-Plattform, die Ligenwettbewerbe und Einzelsportevents übertragen möchte. Dahinter stehen ein Medienkonzern und der frühere DFL-Boss Christian Seifert.

Sky, DAZN & Co.: Achtung! Neue Konkurrenz in Anmarsch

Der langjährige Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga Christian Seifert hat nach seinem Aus bei der DFL einen neuen Job. Seifert und das Medienunternehmen Axel Springer entwickeln gemeinsam eine auf den deutschen Markt zugeschnittene Streaming-Plattform, heißt es in einer Mitteilung am Montag (31. Januar)

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Das ist Sky:

  • Die Sky Deutschland GmbH hat ihren Sitz in Unterföhring bei München
  • Sky startete 2009 in Deutschland und Österreich und ging aus Premiere hervor
  • Sky hat über 5 Millionen Abonnenten
  • Neben dem linearen Fernsehen bietet Sky auch On-Demand und Sky Go

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Ab Herbst 2023 soll die Plattform an den Start gehen. Seifert will für Millionen von deutschen Sportfans, die sich für Ligen und Sportarten jenseits des Fußballs begeistern, eine neue mediale Heimat zu schaffen. So solle auch die Wahrnehmung von Sportarten wie etwa Handball, Basketball und Eishockey gesteigert werden.

Besonders Sky, DAZN und andere Streaming-Plattformen werden da ganz genau hinschauen. Schließlich liegen die meisten Sport-Rechte bei den beiden Platzhirschen des Sportrechte-Markts. Seit Jahren streiten sich die beiden Giganten immer wieder um TV-Übertragungsrechte. Mit Christian Seifert und Axel Springer gibt jetzt neue Konkurrenz.

Sky, DAZN & Co. müssen um Sportrechte zittern

Wie die Plattform heißen wird, wurde noch nicht bekannt. Der Medienkonzern Axel Springer, zu dem die journalistischen Marken „Bild“ und „Welt“ gehören, habe sich mehrheitlich an dem neuen Unternehmen beteiligt. Seifert halte weiter einen signifikanten Anteil und fungiere als geschäftsführender Gesellschafter. Es soll noch weitere Top-Positionen geben.

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Seifert sagte laut Mitteilung: „Deutschland ist eine sportbegeisterte Nation, in der sich Millionen von Fans auch für andere Sportarten als Fußball interessieren.“

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Man werde zahlreichen Ligen und Verbänden Kooperationsangebote unterbreiten. Der Vorstandsvorsitzende von Axel Springer, Mathias Döpfner, sagte: „Sport gehört zu Axel Springer. Und in diesem Bereich wollen wir erklärtermaßen weiter investieren und wachsen.“ Welche Wettbewerbe in Angriff genommen werden, ist noch nicht bekannt. Sky und DAZN, die ebenfalls zahlreiche Sportrechte haben, müssen sich künftig Sorgen um ihre Wettbewerbe machen.