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Handball-EM 2024: DHB macht es offiziell – schwerer Schock für deutsches Team

Wenige Tage vor dem Start der Handball-Europameisterschaft in Deutschland muss das DHB-Team einen heftigen Rückschlag verkraften.

Handball-EM 2024
u00a9 IMAGO/camera4+

Das musst du zur Handball-EM 2024 in Deutschland wissen

Es ist das erste Mal, dass Deutschland eine Handball-EM der Männer austrägt. In diesem Video erfährst du alles Wichtige rund um das Turnier.

Wenige Tage vor der Handball-EM 2024 muss das deutsche Team einen schweren Schock verkraften. Beim letzten Testspiel vor der Europameisterschaft im eigenen Land hat sich Leistungsträger Patrick Groetzki verletzt.

Der erfahrenste Spieler des deutschen Handball-Teams wird die Handball-EM 2024 in Deutschland damit verpassen. Das teilte der DHB wenige Stunden nach dem Testspiel gegen Portugal (35:31) offiziell mit.

Handball-EM 2024: Groetzki verpasst das Turnier

Das Unglück passierte in der 23. Minute. Groetzki setzte am Kreis zum Sprung an, brach seine Bewegung ab und verließ mit schmerzverzerrtem Gesicht das Feld. Anschließend wurde sein rechter Fuß auf der Bank gekühlt. Doch das half alles nichts mehr.

Wenige Stunden nach dem Spiel gab der DHB bekannt: „Patrick Groetzki fällt für die anstehende EM aus! Die alte Fußverletzung, die Groetzki bis Anfang Dezember außer Gefecht gesetzt hatte, ist wieder aufgetreten.“ Das ergab die erste radiologische Untersuchung.

Sportvorstand Axel Kromer sagte im Anschluss: „In erster Linie ist das eine extrem bittere Diagnose für Patrick, die natürlich auch die Nationalmannschaft sowie die Rhein-Neckar Löwen hart trifft. Wir fühlen mit ihm und wünschen für die anstehende Reha alles Gute.“

Wie reagiert Deutschland auf den Ausfall?

Wie Bundestrainer Alfred Gisalson nun auf den Ausfall reagiert, ist noch unklar. Kromer erklärte: „Wir werden uns intern jetzt abstimmen, wie wir nach diesem Ausfall reagieren werden. Wir haben bis zum 9. Januar Zeit, den offiziellen Kader bei der EHF zu melden.“


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Für Deutschland startet die Europameisterschaft im eigenen Land am Mittwoch (10. Januar, 20.45 Uhr) mit dem Auftaktspiel gegen die Schweiz. Anschließend folgen die Duelle mit Nordmazedonien (14. Januar) und Frankreich (16. Januar).