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Formel 1: Nächster übler Patzer der Rennleitung? DIESE Szene wirft Fragen auf

Da waren selbst die Fahrer verwirrt. Hat die Rennleitung der Formel 1 wieder übel gepatzt? Auf der Strecke war man ratlos.

Formel 1 Tsunoda
© IMAGO / Motorsport Images

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Schon wieder Verwirrung in der Formel 1.In der WM ist zwar alles entschieden, doch langweilig wird es nicht. Der Große Preis von Brasilien glänzte voller Abflüge, Chaos und Drama.

Ricciardo vs. Magnussen, Verstappen vs. Hamilton, Verstappen vs. Perez – es krachte gewaltig in der Formel 1. Und dann war da auch noch die Safety-Car-Szene um Yuki Tsunoda, die die FIA in Erklärungsnot brachte.

Formel 1: Tsunoda wird vergessen

Besagte Szene ereignete sich nach 58 Runden. Lando Norris hatte seinen Wagen mit Getriebeschaden am Streckenrand abgestellt. Nach einer langen Virtual-Safety-Car-Phase kam letztlich das echte Safety-Car auf die Strecke.

Nach einigen Runden durften dann die überrundeten Autos zurückrunden. Die Rennleitung zählte die beiden Williams von Alex Albon und Nicholas Latifi auf, die sich prompt in Bewegung setzen. Doch augenscheinlich wurde der ebenfalls überrundete Tsunoda schlicht vergessen. Er machte stattdessen auf der Strecke den hinter ihm fahrenden Autos Platz.

Nächster Patzer der Rennleitung?

Prompt gingen die Diskussionen wieder los. Nach Michael Masi sollten in diesem Jahr Niels Wittich und Eduardo Freitas für problemlose Rennen sorgen. Freitas wurde nach einem Zwischenfall in Japan für den Rest der Saison aber bereits beurlaubt. Und auch Wittich sorgt immer öfter für Kontroversen.

Nach dem Rennen äußerte sich die FIA zu dem Zwischenfall. Es ist von einer „ungewöhnlichen Situation“ die Rede. Diese hätte sich durch besondere Umstände ergeben. Aber: Es sei korrekt gehandelt worden. Alle Systeme hätten korrekt funktioniert.

Formel 1: So lautet die Erklärung

Wie lautete also die Erklärung? Die FIA gab zu Protokoll, dass Tsunoda nach der Ausfahrt des Safety Cars der Erste war, der die Safety-Car-Linie überquerte. Folglich wäre er in der Runde danach auch der erste Pilot gewesen, der diese zum zweiten Mal überfährt und somit zum Zurückrunden berechtigt gewesen wäre.


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Allerdings fuhr er stattdessen in die Box, was es ihm ermöglichte, schneller zu sein als die Kolonne hinter dem Safety-Car. Dadurch rundete er sich jedoch unfreiwillig – und nur für kurze Zeit – zurück. Also kam er wieder mit einer Runde Rückstand auf die Strecke. Weil ein Auto sich aber nicht zwei Mal in derselben Phase zurückrunden darf, bekam er später keine Freigabe. Regeltechnisch scheint die Entscheidung also richtig gewesen zu sein.