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Formel 1: Heftige Vorwürfe gegen ausgemusterten Fahrer – ist er an der Misere selbst schuld?

In der Formel 1 hat sich einiges getan. Einige Fahrer sind im kommenden Jahr nicht mehr dabei. Gegen einen gibt es heftige Vorwürfe.

Formel 1: Daniel Ricciardo ist wie Mick Schumacher ohne Stammplatz.
© IMAGO / PanoramiC

Formel 1: Alle Fahrer der Saison 2023

Am 5. März 2023 startet die neue Formel-1-Saison. Wir stellen die alle Fahrer der neuen Saison vor.

Die „Silly Season“ hat die Formel 1 wie ein Wirbelsturm durcheinander gewirbelt. Das Start-Feld für die kommende Saison hat sich gehörig verändert. Fahrer wie Pierre Gasly oder Fernando Alonso haben die Teams getauscht. Andere wie Mick Schumacher oder Daniel Ricciardo sind raus.

Besonders der Fall Ricciardo wirft Fragen auf. Kehrt er als Stammpilot überhaupt nochmal in die Formel 1 zurück? Ein Insider äußert nun heftige Vorwürfe, weshalb der Australier kein neues Cockpit fand.

Formel 1: Ricciardos Absturz

Er ist der Strahlemann des Rennzirkus. Daniel Ricciardos markantes Lächeln ist zu seinem Markenzeichen geworden. Doch in den letzten Jahren erlebte der Strahlemann einen schleichenden Abstieg.

Alles begann, als er Red Bull verließ und bei Renault anheuerte. Die großen Ambitionen bei den Franzosen konnte er nicht erfüllen. Nach zwei Jahren wechselte er zur Traditionsmarke McLaren – doch da wurde es noch schlimmer. Maximal sein Formel-1-Sieg in Italien 2021 wird in Erinnerung bleiben. Ansonsten erlebte er eine Durststrecke und wurde regelmäßig von Teamkollege Lando Norris vorgeführt.

Heftige Forderungen ein Problem?

Nachdem McLaren ihn vor die Tür gesetzt hatte, fand Ricciardo keinen neuen Startplatz. Stattdessen ging er als Nummer 3 zurück zu Red Bull. Der ehemalige Formel-1-Manager Mark Gallagher zeigt sich vom Untergang des 33-Jährigen wenig überrascht.

Mehr noch: Er wirft Ricciardo Geldgier vor. Diese habe er stets über sportlichen Erfolg gesetzt. „Jemand, der Red Bull und Ricciardo nahesteht, hat mir gesagt: Er hat abkassiert, das Geld genommen und sich für einen großen Check entschieden, weil er die WM nicht gewinnen wird“, berichtet Gallagher im „GP Racing Magazine“ über Ricciardos Wechsel von RB zu Renault.

Formel 1: Ricciardo muss abwarten

Auch bei McLaren habe er nochmal ordentlich abgesahnt. Der Verdacht drängt sich auf, dass das Thema Geld vielleicht auch im letzten Jahr ein Thema gewesen sein könnte. So bestätigte Haas beispielsweise Kontakt zu ihm. Letztlich entschied man sich aber für Hülkenberg.


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Stattdessen ging es als Ersatzfahrer zurück zum Konstrukteursmeister der Formel 1. Dort muss er nun abwarten, ob sich nochmal die Möglichkeit auf einen Stammplatz ergibt. Der jüngste Fahrer ist er nicht mehr.

Trotz seiner Kritik an Ricciardo sagt Gallagher aber auch: „Warum hätte er das Geld nicht nehmen sollen? Wenn man auf die 30 zugeht und realisiert, dass der WM-Traum zusehends verschwindet, dann nimmt man das große Geld.“ Doch sportlich werde der F1-Pilot später sicherlich einiges bereuen.