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Formel 1: Knallharte Abrechnung mit Ex-Schumacher-Boss – „Job nicht richtig gemacht“

Für den ehemaligen Teamchef von Mick Schumacher gibt es immer wieder heftige Kritik. jetzt gibt es eine knallharte Abrechnung.

Formel 1 Mick Schumacher
© IMAGO/Laci Perenyi

Formel 1: Alle Fahrer der Saison 2023

Am 5. März 2023 startet die neue Formel-1-Saison. Wir stellen die alle Fahrer der neuen Saison vor.

Nach zwei Jahren bei Haas als Stammpilot und einer Saison als Reservefahrer bei Mercedes in der Formel 1 geht es für Mick Schumacher ab 2024 in der Langstrecken-Weltmeisterschaft weiter.

Doch seine Zukunft sieht der Sohn der Legende Michael Schumacher weiterhin in der Formel 1. Dort bekommt Haas-Teamchef Günther Steiner immer wieder Kritik dafür, wie er mit Mick Schumacher umgegangen ist. Dieses Mal von Timo Glock.

Formel 1: Glock leidet mit Mick Schumacher

Die deutschen Formel-1-Fans verfolgen die Karriere von Mick Schumacher weiterhin gespannt. Vor Kurzem wurde verkündet, dass der Youngster in der WEC für Alpine an den Start gehen wird. Immerhin etwas. In diesem und im kommenden Jahr gab es nämlich keinen Sitz für den Deutschen in der Motorsport-Königsklasse.


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Zu Mick Schumacher habe Timo Glock viel Kontakt und fühlt mit ihm mit. „Ich habe ihn während der Saison oft bei Grand-Prix-Wochenenden getroffen, um über seine Zukunft zu sprechen, und er hat mich gefragt, was ich ihm empfehlen würde“, sagt der Ex-Pilot im Interview mit „MegaDice.com“.

Und Glock weiter: „Jeder Sohn, der einen Vater in der Formel 1 hatte, stand unter großem Druck. […] Wenn man bedenkt, was Mick durch den Unfall seines Vaters durchgemacht hat, lastet der Druck drei- oder viermal so stark auf seinen Schultern. Den Nachnamen Schumacher zu tragen – wir können uns nicht vorstellen, wie schwer es für ihn gewesen sein muss.“

Heftige Kritik an Günther Steiner

Wenn es nach Glock geht, ist Mick Schumachers erster Versuch in der Formel 1 deshalb gescheitert, weil er bei Haas nicht die nötige Unterstützung erhielt, wie es sich der Deutsche erhofft hatte.

„Ich hoffe, dass er die Chance hat, sein wahres Talent zu zeigen, und das konnte er in der Formel 1 unter den Umständen, die er beim Haas-Team hatte, nicht tun. Meiner Meinung nach hat Günther Steiner seinen Job nicht richtig gemacht, um einen jungen Fahrer zu unterstützen, der mit einem solchen Druck auf den Schultern kommt“, kritisiert Glock den Haas-Teamchef deutlich.


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Mick Schumachers Umgang mit dem Druck bezeichnete Glock als „hervorragend. Die Last auf seinen Schultern war sehr groß, und er hat es trotzdem geschafft, in der Formel 1 zu bestehen.“