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Formel 1: Verstappen sorgt für heftige Diskussion! Muss die FIA jetzt handeln?

Max Verstappen polarisiert in der Formel 1. Eine Reaktion des Niederländers lässt die Rufe nach einer drastischen Änderung lauter werden.

© IMAGO/Action Plus

Max Verstappen: Sein Weg zum Top-Star in der Formel 1

Red Bull-Pilot Max Verstappen ist der Shooting-Star der Formel 1. Der junge Niederländer ist in der Saison 2021 Titelkandidat und macht Lewis Hamilton das Leben schwer. Wie es dazu kam, zeigen wir dir hier im Video.

Er ist die Dominanz in Person und wirklich nichts deutet darauf hin, dass Max Verstappen auch in Abu Dhabi (hier alle Infos zum Saisonfinale) gewinnen wird. Dort wo er einst seinen ersten Titel in der Formel 1 auf dramatisch knappe Weise gewann, dürfte er am Sonntag einmal mehr dominieren.

Vergangenes Wochenende zeigte sich beim Grand Prix der Formel 1 in Las Vegas (hier mehr dazu) einmal mehr, wie weit er allen überlegen ist. Nichts konnte den Niederländer bremsen. Nicht mal eine Zeitstrafe! Und genau deshalb gibt es jetzt Diskussionen.

Formel 1: Nichts kann ihm anhaben

Im Qualifying hatte Charles Leclerc Verstappen noch auf Platz zwei verwiesen. Doch irgendwie war klar, dass es im Rennen wieder nicht zum ersten Saisonsieg des Monegassen reichen werde. Bereits in Kurve 1 zog der Red Bull am Ferrari vorbei – allerdings mit unerlaubten Mitteln.


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Die Rennleitung sprach eine Fünf-Sekunden-Strafe aus, die Verstappen eigentlich für sein Vergehen bestrafen sollte. Einziges Problem: Sie wirkte nur kurzzeitig. Nachdem er diese in der Box abgesessen hatte, machte sich Verstappen auf die Aufholjagd und gewann dennoch sein 18. Saisonrennen in der Formel 1.

Zeitstrafen unnütz?

Wie wenig Sorgen die Zeitstrafe Red Bull machte, zeigte der Austausch zwischen Fahrer und Renningenieur. Verstappen und Gianpiero Lambiase spotteten regelrecht darüber. Auch sie wussten: Den Sieg holen wir trotzdem.

Damit ist also die Frage wieder da: Wie sinnvoll sind Zeitstrafen gegen die schnellsten Autos überhaupt? Es ist nicht das erste Mal, dass diese nicht den Effekt einer Bestrafung erzielen.


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Man erinnere sich an Silverstone 2021, als Lewis Hamilton ausgerechnet Verstappen abschoss. Der Brite bekam damals sogar zehn Sekunden aufgebrummt, gewann den Grand Prix aber trotzdem und hielt die Weltmeisterschaft spannend. Damals tobte Red Bull übrigens über die Sinnlosigkeit der Zeitstrafen.

Formel 1: FIA unter Druck?

Es bleibt also abzuwarten, ob dieses Problem adressiert wird. Denn so können sich die Fahrer in den schnellsten Autos weiter Regelverstöße erlauben und trotzdem entspannt ihre Ziele erreichen.