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Formel 1: Drastische Änderungen offiziell! Teams und Fahrern geht es an den Kragen

Die Formel 1 zieht die Leinen an! Demnächst müssen sowohl die Fahrer als auch die Teams tiefer in die Taschen greifen.

Formel 1
© IMAGO/HochZwei

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Das Thema rund um Regelverstöße in der Formel 1 ist nach den jüngsten Strafen gegen Lance Stroll und Lewis Hamilton erneut aufgekommen. Nun verschärft die FIA die Regelungen und erhöht die Bußgelder bei Fehlverhalten an der Strecke.

Erstmals seit vielen Jahren geht die Formel 1 diesen drastischen Schritt. Bei den Piloten kommt die Änderungen überhaupt nicht gut an. Einige Fahrer äußerten schon heftige Kritik in Richtung des Dachverbandes.

Formel 1: Höhere Bußgelder bei Regelverstößen festgelegt

Bislang lag die Grenze für Bußgelder in der Formel bei einer Viertelmillion Euro. Wie die FIA am Donnerstag (19.Oktober) nach ihrer Sitzung in Genf jedoch bekannt gab, wird sich diese Summe mehr als verdoppeln. Schwere Regelverstöße an der Rennstrecke will sie künftig mit einer Geldstrafe in Höhe von bis zu einer Million Euro sanktionieren.

Die FIA begründete die Änderung damit, dass die Höhe der Maximal-Sanktion in den vergangenen zwölf Jahren unverändert geblieben sei. Das entspreche nicht den aktuellen Bedürfnissen des Motorsports. Betroffen von der Anpassung sind alle Verstöße im Rahmen eines Formel-1-Wochenendes, die von den Rennkommissaren geahndet werden.

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Sowohl Teams als auch Fahrer und andere Einzelpersonen können entsprechend bestraft werden, wenn sie Regeln und Bestimmungen missachten. Dazu müssen Geldstrafen laut Sportkodex innerhalb von 48 Stunden nach Verkündung bezahlt werden. Säumige Zahler werden demnach so lange gesperrt, bis das Bußgeld entrichtet ist.

Fahrer ärgern sich über FIA-Maßnahme

Bei den Formel-1-Piloten kommt diese Änderung überhaupt nicht gut an. Viele können diesen Schritt der FIA nicht nachvollziehen. „Ich halte es für ziemlich lächerlich, dass ein Fahrer mit einer Geldstrafe von einer Million Euro belegt werden könnte“, sagte Mercedes-Pilot George Russell vor dem Grand Prix in Austin. Die Bußgelder seien „außer Kontrolle“ geraten.

Auch Charles Leclerc von Ferrari bemängelt die neue Regelung. „Das ist eine Menge Geld. Denn einige Fahrer verdienen weniger als das“, so der Monegasse. Auch Lewis Hamilton zeigt sich unsicher bezüglich der hohen Strafen. „Wir müssen wirklich darüber nachdenken, welche Botschaften das an die Zuschauer sendet“, so der mehrfache Weltmeister von Mercedes.


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Hamilton wurde zuletzt nach seinem Ausfall in Katar zu 50.000 Euro Strafe für das Überqueren der Strecke während des Rennens verdonnert. In Zukunft könnte ein solches Vergehen also noch teurer werden.