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Formel 1: Star-Pilot mit heftigen Vorwürfen gegen FIA – „Ich war immer der Idiot“

Formel 1: Das sind alle Fahrer Teams der Saison 2021

Die Formel 1 Saison 2021 steht in den Startlöchern. Mick Schumacher, Sohn der deutschen Formel 1-Legende Michael Schumacher, gibt sein Debüt. Doch welche Piloten gehen außerdem an den Start? Wir stellen Dir alle Fahrer und Teams vor.

Die Formel 1 macht in dieser Woche Halt in Istanbul beim Großen Preis der Türkei.

Vor dem Rennen beschwerte sich ein Formel-1-Urgestein auf der Pressekonferenz über die FIA und äußerte sehr harte Kritik.

Formel 1: Star-Pilot mit heftigen Vorwürfen gegen FIA

Für Alpine-Star-Fernando Alonso ist nach dem Großen Preis von Russland klar: „Wenn ich etwas auf der Strecke mache, dann hat das andere Auswirkungen als bei den anderen Piloten.“ Das stellte der Spanier zu seinen Ausflügen in der zweiten Kurve auf dem Weg zur Startaufstellung und in der ersten Rennrunde in Sotchi fest, über die er befragt wurde.

„Ich war in den ersten Rennen der Idiot, der von Leuten überholt wurde, die neben die Strecke fuhren, und nichts passierte. Auch in Österreich war das so, und da gab es beim nächsten Rennen auch keine Fragen. Aber nach dem Rennen in Sotschi kommen diese Fragen und das sagt viel aus“, erklärte der zweifache Weltmeister.

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Die Formel 1-Teams 2021:

  • Mercedes: Hamilton/Bottas
  • Red Bull: Verstappen/Perez
  • McLaren: Norris/Ricciardo
  • Ferrari: Sainz/Leclerc
  • Aston Martin: Vettel/Stroll
  • Alpine: Alonso/Ocon
  • Williams: Russell/Latifi
  • AlphaTauri: Gasly/Tsunoda
  • Alfa Romeo: Räikkönen/Giovinazzi
  • Haas: Schumacher/Mazepin

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Was Alonso meint: Er selbst habe sich in der bisherigen Saison nach dem Start immer an die Regeln gehalten, aber sei dadurch stets im Nachteil gewesen. „Ich war auf der Strecke während des Großteils der Saison immer der Idiot, weil ich außerhalb der Strecke auf den asphaltierten Auslaufzonen überholt wurde“, stellt der 40-Jährige klar.

Alonso: „Es bestätigt viele Dinge“

Alonso verwies explizit auf die beiden Rennen in Spielberg. Dort habe er sich nach dem Start schön an den Streckenverlauf gehalten und andere Fahrer hätten dabei den Schwung auf der Außenbahn neben der Strecke genutzt, um Positionen zu gewinnen.

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„Ich erinnere mich an Österreich 1 und Österreich 2. Da ist nichts passiert. Und da gab es keine Fragen beim folgenden Rennen. Nun, nach Sotschi, gibt es Fragen. Das ist eine Bestätigung“, meint er. Was er damit meint: Sobald Alonso etwas macht, sorge es gleich für Aufregung.

Auf Nachfrage fügte der 32-fache GP-Sieger an: „Es bestätigt viele Dinge. Einerseits, dass es verschiedene Regeln oder Diskussionen für unterschiedliche Leute gibt. Mal schauen, welche Nationalität der nächste Fahrer hat, der die weiße Linie in der Einfahrt zur Boxengasse kreuzt und welche Strafe er dafür bekommt.“ Damit spielte er auf die Tatsache an, dass Yuki Tsunoda für das Kreuzen der weißen Linie in Spielberg bestraft wurde, Lando Norris aber für das gleiche Vergehen in Russland mit einer Verwarnung davonkam.

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Das sind schon heftige Vorwürfe des Formel-1-Piloten. Wie die FIA wohl darauf reagieren wird? (oa)