Formel 1: Heftige Diskussionen unter den Teams – drohen sogar Entlassungen?

Formel 1: Das sind alle Fahrer der Saison 2022

Formel 1: Das sind alle Fahrer der Saison 2022

In der Formel-1-Saison 2022 gibt es vier neue Fahrerpaarungen. Es geht ein Rookie an den Start und zwei bekannte Gesichter kommen in die Königsklasse zurück. Wir zeigen Dir alle Fahrer der neuen Saison.

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Die Formel 1 wird zum Politikum. Spätestens durch die beliebte Netflix-Serie „Drive to survive“ wissen F1-Fans, dass die Meisterschaft nicht nur auf der Rennstrecke ausgetragen wird. Auch abseits kämpfen die Teams mit allen Mitteln.

Derzeit spaltet ein brisantes Thema die Rennställe der Formel 1: die Budgetobergrenze. Wegen der Inflation befürchten die Spitzenteams heftige Auswirkungen. Red-Bull-Teamchef Christian Horner malt den Teufel an die Wand.

Formel 1: Inflation befeuert Budget-Diskussionen

Noch vor Corona einigte sich die Formel 1 auf die Einführung des Kostendeckels. 170 Millionen Euro sollte er ursprünglich betragen. Durch die Pandemie einigte man sich auf Absenkung. 2022 liegt die Grenze bei knapp 140 Millionen US-Dollar.

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Die nächsten Rennen in der Formel 1:

  • Monaco-GP (29. Mai)
  • Aserbaidschan-GP (12. Juni)
  • Kanada-GP (19. Juni)
  • Großbritannien-GP (3. Juli)
  • Österreich-GP (10. Juli)

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Allerdings macht die Inflation besonders den Spitzenteams um Red Bull, Ferrari und Mercedes zu schaffen. Sie hatten einen klaren Ausgabenplan und Kosten für Entwicklungen auf den Cent genau einkalkuliert. Gestiegene Frachtkosten sowie höhere Preise für Strom, Kraftstoff und Materialien machen die ursprüngliche Planung zunichte.

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Formel 1: Teams wollen Erhöhung des Kostendeckels

Daher pochen die Top-Teams auf eine Anhebung der Ausgabengrenze – um die Inflation auszugleichen. „Sieben Teams werden wahrscheinlich die letzten vier Rennen auslassen müssen, um das Budgetlimit einzuhalten“, zeichnet Horner nun ein drastisches Bild.

Die Alternative ist aus seiner Sicht nicht viel besser: „Oder wir müssen 50 Leute entlassen“, wird Horner deutlich. Er sieht die FIA und das F1-Management in der Pflicht.

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Formel 1: Aufstand der „Kleinen“

Denen sind die Hände jedoch gebunden. Laut Reglement braucht es die Zustimmung von acht Teams, um die Grenze zu erhöhen. Dagegen sind mit Alfa-Romeo, Williams, Alpine und Haas derzeit vier Teams, die die 140 Millionen wegen fehlender Gelder ohnehin nicht ausnutzen können.

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Formel 1 | Die wichtigsten Neuigkeiten:

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Sie fordern, dass sich Red Bull und Co. stattdessen in ihrer Entwicklung einschränken, um das Kostenlimit nicht zu übersteigen. Der Streit wird vermutlich noch einige Zeit andauern.