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Olaf Thon packt aus – warum die Schalker Eurofighter 1997 dem BVB die Daumen drückten

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ARCHIV - Jubelnd hält der Schalker Torhüter Jens Lehmann (M) seinen Mannschaftskapitän Olaf Thon (r) am 19.12.1997 nach seinem Ausgleichtreffer zum 2:2 beim Fußball-Bundesligaspiel Borussia Dortmund - Schalke 04 im Dortmunder Westfalenstadion auf dem Arm. Lehmann ist der erste Torhüter, der im laufenden Spiel ein Tor erzielte . Foto: Franz-Peter Tschauner dpa (Zu dpa "Hitz à la Lehmann - Verrücktes Comeback mit Tor für «die Geschichte»" vom 22.02.2015) +++(c) dpa - Bildfunk+++ Foto: Franz-Peter Tschauner/dpa
  • Olaf Thon fordert von den Fans beim Derby einen fairen Umgang
  • Die Schalker Legende erinnern aber an die Rivalität mit einem anderen Verein
  • 1997 drückten die legendären Eurofighter dem BVB sogar die Daumen

Gelsenkirchen. 

Ex-Nationalspieler Olaf Thon hat die Fans beider Lager beim Revier-Derby am Samstag auf Schalke zu einem fairen Umgang aufgefordert. „Unten auf dem Rasen können sich alle sportlich bekämpfen, aber die Fans sollten die Fäuste in der Tasche lassen”, sagte Thon bei der Fan-Veranstaltung „Anne Theke” in der Schalker Arena.

Thon mahnte auch die Verantwortlichen zur Vernunft und dachte dabei offenbar an die Ausschreitungen vor dem Spiel zwischen Dortmund und Leipzig vor einigen Wochen. „Wenn Spitzen kommen, muss man diese auf dem Platz zurückzahlen”, forderte der 50-Jährige: „Man sieht ja, dass es sonst eskaliert.” Den Namen von BVB-Chef Watzke nahm er nicht in den Mund, er sagte lediglich: „Es war nicht der Zorc.”

Schalker Eurofighter halfen 1997 sogar dem BVB

Schalke-Legende Thon erinnerte daran, dass die Spiele gegen den BVB vor Jahren gar nicht das heißeste aller Revier-Derbys gewesen waren: „In den 80-er Jahren war es am Schlimmsten mit Rot-Weiss Essen.”

Die riesige Rivalität zu Dortmund habe sich erst so langsam entwickelt. Er verriet, dass die Schalker Eurofighter 1997 sogar dem BVB die Daumen gedrückt hatten, als die Dortmunder eine Woche nach dem Schalker Uefa-Cup-Triumph in Mailand ihrerseits in München gegen Juventus Turin um einen Europapokal spielten. „Wir Schalker haben 1997 ein Zeichen gesetzt und mit unserer kompletten Mannschaft die Dortmunder bei ihrem Spiel in München auf der Tribüne unterstützt.”

Härte verträgt Dortmund nicht

Auf dem Platz hingegen erwartet Thon, dass es am Samstag heiß hergeht – und diese Marschroute empfiehlt er auch seinen Schalkern. „In einem Derby muss man in den Zweikämpfen Signale setzen – wie Sead Kolasinac beim Hinspiel.

Das war zwar ein Foul, aber es war wichtig, denn es hat Dortmund den Schneid abgekauft”, sagte Thon. So seien die Schwarz-Gelben auch am Samstag zu packen: „Wir müssen zeigen, dass hier Kampf angesagt ist. Denn das ist eine Sprache, die diese Mannschaft nicht versteht.” Gemeint war die Dortmunder Mannschaft…

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