Gelsenkirchen

Christoph Kramer nimmt S04 in Schutz: „Plötzlich wird Schalke von allen Seiten zersägt“

Fanblock des FC Schalke 04 in der Veltins-Arena.
Fanblock des FC Schalke 04 in der Veltins-Arena.
Foto: imago images / Eibner

Gelsenkirchen. Vor einem Jahr war der FC Schalke 04 noch Vizemeister, letzte Saison befanden sich die Knappen dann im Abstiegskampf.

Die Mentalität des FC Schalke 04 wird immer wieder mit den (Miss-)Erfolgen bei den Königsblauen in Zusammenhang gebracht. Einer, der sich daran immens stört, ist Nationalspieler Christoph Kramer von Borussia Mönchengladbach.

FC Schalke 04: „Größte Mentalitätsmonster der Liga“

Im Interview mit dem „Kicker“ erklärt der 28-Jährige: „Diese Mentalitätsdebatten im Fußball regen mich ein bisschen auf. Denn suchen wir nach Erklärungen für irgendwelche Ergebnisse, landen wir am Ende regelmäßig beim Stichwort Mentalität. Da wird so viel Quatsch hineininterpretiert, dass ich nur den Kopf schütteln kann.“

Seine Meinung verdeutlicht er am Beispiel der Fohlen, bezieht dann aber auch den FC Schalke 04 in seine Argumentation mit ein. Er sagt weiter: „Die Schalker wurden vor einem Jahr als die größten Mentalitätsmonster der Liga abgefeiert. Viele 1:0-Siege, Platz zwei, alles super.“

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Schalke mit „Mentalitätsproblem“ – Kramer: „Wo gibt's denn sowas?“

Doch dann habe sich alles geändert. „Ein paar Wochen kassiert die haargenau gleiche Mannschaft mit demselben Trainer Niederlage um Niederlage – und plötzlich wird Schalke von allen Seiten zersägt, weil die Mannschaft ein Mentalitätsproblem hat. Wie geht denn so was?“, fragt sich Kramer.

Als Fußballer habe man immer den Willen, ein Spiel zu gewinnen, sowie „GIer und Biss“. Der Nationalstürmer stellt klar: „Ich kenne bei uns in Gladbach auch keinen Spieler, der mal gedacht hat: Heute reichen aber nur 98 Prozent. Das gibt's nicht!“ (cs)

 
 

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