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FC Schalke 04: Heftige Ohrfeige für S04-Stars – Geraerts greift drastisch durch

Karel Geraerts setzt ein deutliches Zeichen an die Mannschaft. Dabei greift er zu einer überraschenden Maßnahme.

© IMAGO/Nordphoto

Karel Geraerts: Das ist die Karriere des Schalke-Trainers

Karel Geraerts übernimmt das Cheftrainer-Amt beim FC Schalke 04. In diesem Video stellen wir dir die bisherige Karriere des Belgiers vor.

Nach der desolaten 1:4-Klatsche beim FC Kaiserslautern stand die Mannschaft des FC Schalke 04 gegen Eintracht Braunschweig in der Bringschuld. Schon vor dem Spiel hatte Trainer Karel Geraerts betont, dass er nur Spieler mit in den Kader mitnehmen würde, die keine Angst vor dem Druck haben würden.

Doch umso mehr überraschte es, dass zwei Akteure des FC Schalke 04, die zuletzt zum Kern der Mannschaft zählten, gegen Braunschweig fehlten. Damit setzte Geraerts ein klares Zeichen. Für die beiden S04-Stars ist das eine heftige Ohrfeige.

FC Schalke 04: Tempelmann und Kabadayi nicht im Kader

Die S04-Fans, die bei der Aufstellung ihrer Mannschaft nach Lino Tempelmann und Yusuf Kabadayi suchten, suchten vergeblich. Denn die beiden Spieler hat Geraerts nicht mit in den Spieltagskader genommen – doch verletzt ist keiner der der beiden Akteure, wie Geraerts selbst gegenüber „Sky“ betonte.

Laut „WAZ“ habe die Nicht-Nominierung leistungstechnische Gründe. „Beide Spieler haben unter der Woche gut gearbeitet, aber ich muss nun mal eine Entscheidung treffen Dieses mal hat es Lino und Yusuf getroffen“, betonte Geraerts vor der Partie.

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Einen spezifischen Vorfall – etwa im Training – habe ich jedoch nicht gegeben. Der Belgier habe sich angesichts der Wichtigkeit des Kellerduells für anderes Personal entschieden. So mussten Tempelmann und Kabadayi das Spiel ihrer Mannschaft von der Tribüne aus verfolgen.

Kabadayi ohne Zukunft bei Königsblau?

Vor allem für Kabadayi dürfte das ein dicker Rückschlag sein. Denn der Youngster kam vor der Saison per Leihe inklusive Kaufoption vom FC Bayern. Der Offensiv-Akteur plane durchaus länger beim S04 bleiben. Kabadayi kann sich eine langfristige Zukunft auf Schalke vorstellen. Doch sieht das der Klub genauso?


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Bisher konnte der 20-Jährige nicht wirklich überzeugen. Der gebürtige Münchener kommt auf lediglich zwei Toren, dazu zog er sich im Dezember einen Muskelfaserriss zu und fiel in der Folge einige Wochen zu. Angesichts der Höhe der Kauoption (knapp eine Million) ist es also fraglich, ob die S04-Boss die Option letztlich auch wirklich ziehen werden.