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Ex-Schalke-Star läuft die Zeit davon – sein großer Traum droht zu platzen

Der Traum eines Ex-Schalker steht gehörig auf der Kippe! Seit Monaten kämpft er für ein großes Ziel. Verpasst er es letztlich denkbar knapp?

u00a9 imago images / DeFodi

Die fünf teuersten Schalke-Transfers der Vereinsgeschichte

Zu erfolgreichen Bundesliga-Zeiten investierte der FC Schalke Millionen in neue Spieler. Von den teuersten Transfers haben jedoch nur wenige wirklich gezündet. Wir zeigen dir die fünf teuersten Transfers der Vereinsgeschichte.

Ex-Schalker Breel Embolo – mittlerweile bei der AS Monaco unter Vertrag – kämpft sich derzeit einmal mehr von einer schweren Verletzung zurück. Der Schweizer riss sich im August das Kreuzband und fehlt seither verletzungsbedingt. Mit Blick auf die anstehenden EM 2024 in Deutschland wird die Zeit nun langsam eng.

Dabei wird der ehemalige Akteur des FC Schalke dringend gebraucht. Denn die Nati hat ein dickes Offensiv-Problem. Ein wuchtiger Stürmer al la Embolo würde dem Team von Murat Yakin enorm helfen. Doch wird der 27-Jährige rechtzeitig wieder fit?

Ex-Schalker Embolo vor EM-Aus?

2016 wechselte er für satte 26,5 Millionen Euro zum FC Schalke. Bis heute ist Breel Embolo der Rekordtransfer des Pottklub – und das wird sich so schnell wohl auch nicht ändern. Embolo war bei Königsblau sehr beliebt, seine Zeit am Berger Feld dennoch eine ganz harte. Drei Monate nach seinem Wechsel brach er sich nach einem bösen Foul das Wadenbein. Ein Fußbruch und viele kleinere Blessuren sollte folgen.

Auch in Gladbach hatte Embolo immer mal wieder mit Verletzungen zu kämpfen. Im vergangenen Sommer folgte mit dem Kreuzbandriss in der Vorbereitung der nächste heftige Schlag. Nun steht die Teilnahme an der anstehenden Europameisterschaft auf der Kippe.

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„Bald ist es so weit!“, verkündete der Angreifer vor knapp einer Woche in den sozialen Netzwerken. Derzeit trainiert er noch mit der U23 der AS Monaco, Ende März sollen erste Einsätze anstehen. Zuerst in der Zweitvertretung des Fürstentums, dann wieder in der ersten Mannschaft. Die anstehende Länderspielpause der Schweiz verpasst er in jedem Fall noch – Nationalcoach Yakin hat Embolo dennoch auf dem Zettel.

Rückendeckung vom Nationalcoach

„Er ist ein extrem wichtiger Spieler, weil er für Schweizer Verhältnisse etwas Einzigartiges verkörpert. Er ist ein kräftiger Stürmer mit viel Wasserverdrängung und auch mit dem Rücken zum Tor stark, bindet mehrere Verteidiger. Das ist ein seltenes Gut“, lobte der Nati-Coach den Ex-Schalker. Embolo ist für ihn die klare Nummer eins im Sturm. Umso bittere wäre sein Verpassen der EM 2024.


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Fakt ist: Embolo hat noch genug Zeit, wieder rechtzeitig fit zu werden. Allerdings werden die nächsten Wochen ein Ritt auf der Rasierklinge – mit einer Folgeverletzung wie beispielsweise einer Muskelblessur wäre das EM-Aus wohl sicher. Die letzten Reha-Phasen werden für den ehemaligen S04-Profi also entscheidend. Dazu dürfte auch eine große Rolle spielen, wie viel Spielzeit Embolo auf Profi-Niveau in dieser Saison noch bekommen wird.