Veröffentlicht inS04

FC Schalke 04: Klub-Legende rechnet mit Verlierer-Truppe ab – „Sorgen für das größte Problem“

Nach der Entlassung von Frank Kramer hat eine FC Schalke 04 Legende über die Mannschaft geschimpft. Mehr erfährst du hier!

© IMAGO / RHR-Foto

FC Schalke 04: Das ist die Jahrhundert-Elf der Königsblauen

FC Schalke 04: Das ist die Jahrhundert-Elf der Königsblauen

Am Tag nach dem Ausscheiden im DFB-Pokal hat der FC Schalke 04 Trainer Frank Kramer entlassen. Damit hat die Führungsetage des abstiegsbedrohten Klubs auf die anhaltende sportliche Krise reagiert.

Nun allerdings zu glauben, dass durch den Trainerwechsel alles besser werden würde, sei falsch. Zumindest wenn es nach Klub-Legende Klaus Fischer geht. Der ehemalige Stürmer sieht größere Probleme im Team des FC Schalke 04, als beim Trainer.

FC Schalke 04: Für Legende Klaus Fischer ist der Trainer nicht das größte Problem

Gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland hat S04-Legende Klaus Fischer Ex-Trainer Frank Kramer in Schutz genommen. Laut ihm sei der Trainer nicht das größte Problem gewesen. „Für die größten Probleme sorgen aktuell eindeutig die Spieler – die Grundtugenden fehlen, es passt alles nicht zusammen“, behauptet der 72-Jährige.

Dabei vermisst der Klub-Rekordtorjäger besonders den Einsatzwillen der Profis. „Viele Leute könnten den Zweikampf suchen, es greift aber keiner richtig an. Da muss man draufgehen und darf sich nicht auf seinen Mitspieler verlassen. Die Jungs sind einfach nicht aggressiv genug“, schimpft Fischer über das aktuelle Team in Königsblau.

FC Schalke 04: Fischer kritisiert Schalke Mannschaft

Im Anschluss kritisierte der 72-jährige auch die Mannschaft der Schalker zusammen mit deren Spielsystem. „Wir haben nicht die Typen, um in der Defensive gut zu stehen und dann schnell umzuschalten“, meint Fischer.


Das könnte dich auch interessieren: FC Schalke 04: Nächste Hiobsbotschaft – muss S04 jetzt sofort handeln?


Dabei hat die Klub-Ikone auch eine Idee, wie S04 in Zukunft erfolgreicher Fußball spielen könnte. Laut ihm wäre es hilfreich auf ein Spielsystem zu setzten, welches mehr auf Pressing ausgelegt ist. Damit könnte man auch Stürmer Simon Terodde wieder in die Spur bringen. Laut Fischer wäre es für ihn „wichtig, dass man durch das Pressing die Bälle schneller in den 16-Meterraum bekommt“, denn dann könne er seine Stärken besser ausspielen.