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FC Schalke 04: Schicksal droht sich zu wiederholen – Ex-S04-Star spricht Klartext

Schalke 04: Die Talfahrt des Traditionsvereins bis in die 2. Liga

Der FC Schalke 04 ist einer der großen Traditionsvereine in Deutschland. In der ewigen Tabelle der Fußball-Bundesliga belegen die Königsblauen Platz sieben. Sieben Mal wurden die „Knappen“ Deutscher Meister, zuletzt 1958.

Die vergangene Saison dürfte vielen Fans, aber auch den Spielern des FC Schalke 04 in Erinnerung bleiben. Am Ende musste der Gang in die 2. Bundesliga angetreten werden.

Das dürfte auch Alessandro Schöpf in Erinnerung geblieben sein. Der Ex-Spieler des FC Schalke 04 steckt nun mit seinem neuen Arbeitgeber wieder im Abstiegskampf. Dennoch zeigt er sich kämpferisch.

FC Schalke 04: Schöpf hat wieder mit dem Abstiegskampf zu tun

Die Bundesligasaison 2020/21 dürfte als eine der schwärzesten Spielzeiten in die Schalker-Geschichte eingehen. Nach teils besorgniserregenden Leistungen folgte der Abstieg in die 2. Bundesliga. Der Abstiegskampf ging verloren. Auch Alessandro Schöpf war dabei. Für Schalke bestritt der Mittelfeld-Mann 19 Bundesligaspiele und erzielte dabei keinen Scorerpunkt. Im Sommer lief sein Vertrag aus und er schloss sich Bundesligist Arminia Bielefeld an. Hier sollte alles besser werden.

Jedoch erwartet ihn nun in Bielefeld eine ähnliche Situation. Auch die Arminia steckt mitten im Abstiegskampf. Das Team von Trainer Frank Kramer steht aktuell auf dem Relegationsplatz. Dahinter der punktgleiche Konkurrent Hertha BSC Berlin. Vor Bielefeld steht der VfB Stuttgart (plus einen Punkt), FC Augsburg (plus sechs Punkte) und der VfL Wolfsburg (plus acht Punkte). Noch ist also in beide Richtungen alles möglich.

Schöpf: „Beide Dinge sind nicht vergleichbar“

Von einer Wiederholung möchte auch Ex-Schalker Schöpf nichts wissen. „Nein, die beiden Dinge sind nicht vergleichbar“, stellte er im Interview mit dem „kicker“ klar. Die Situation sei eine ganz andere. „Schalke war zu diesem Zeitpunkt ja schon abgeschlagen. Wir dagegen haben alles in der Hand, im Dreikampf mit Stuttgart und Hertha.“ Damit dürfte Schöpf durchaus recht haben.

Zum Zeitpunkt des 30. Spieltags lagen die Knappen in der Vorsaison bereits auf dem letzten Tabellenplatz. Der Rückstand auf die Relegation: Satte 13 Punkte. Schöpf betont: „Das hier ist jetzt Abstiegskampf mit der Betonung auf Kampf. Letztes Jahr sind wir einfach nur abgestiegen.“ Für den Ex-Schalker heißt es nun Punkte sammeln und einen erneuten Abstieg vermeiden.

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Sein Vertrag in Bielefeld geht noch bis zum Sommer 2023. Sollte es kein Angebot geben, wird er also entweder weiter in der Bundesliga oder in der 2. Bundesliga auflaufen. In beiden Szenarien könnte er durchaus auf seinen ehemaligen Arbeitgeber treffen. (fp)