Beim FC Schalke 04 verrät Mike Büskens: So lief das entscheidende Gespräch mit Huub Stevens wirklich ab

Schalke und die Eurofighter: Der legendäre UEFA-Cup-Triumph 1997

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In der Saison 1996/97 feierte Schalke 04 den größten Erfolg seiner Vereinsgeschichte. Wir werfen einen Blick zurück auf den Weg zum großen UEFA-Cup-Triumph.

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Emotionales Gespräch zwischen zwei Legenden des FC Schalke 04!

Bevor Mike Büskens vor wenigen Tagen seine Zusage für den Job des Interims-Trainer bei Schalke gab, hatte der 53-Jährige ein entscheidendes Gespräch mit einem anderen Schalker geführt: Huub Stevens.

FC Schalke 04: Gespräch zwischen Stevens und Büskens

Der Niederländer ist für Büskens seit vielen Jahren ein wichtiger Ansprechpartner. Und auch bei dieser wichtigen Entscheidung wollte der frühere Schalke-Profi bei seinem einstigen Trainer um Rat fragen. Büskens verrät ganz offen: „Wenn meine Familie mir davon abgeraten hätte, und dann auch noch Huub mir davon abgeraten hätte, dann hätte ich es nicht gemacht.“

Der Interims-Trainer des FC Schalke 04 weiter: „Huub kennt mich jetzt so lange – als Spieler, aber auch als Trainer-Kollege. Wir haben schon zwei Mal zusammengearbeitet, als er Cheftrainer war und ich Co-Trainer. Huub weiß ganz genau, wie ich ticke.“

Es ist beileibe nicht das erste Mal, dass Huub Stevens für seinen ehemaligen Spieler die Funktion des Mentors übernimmt. „Huub war auch damals in meine Gedanken involviert, als ich gesagt habe, dass ich aus der ersten Reihe weg will und mich vornehmlich um die jungen Spieler kümmere“, so Büskens.

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FC Schalke 04: Klare Worte von Stevens

Nachdem Schalke sich zuletzt von Grammozis getrennt und Büskens um die Nachfolge bis Saisonende gebeten hatte, suchte Büskens zunächst das Gespräch mit seiner Familie – und dann sofort auch mit Huub Stevens. „Huub hat mir jetzt gesagt, dass er meine Bedenken versteht. Aber er hat auch gesagt: Buyo, du bist der Einzige, der es machen kann. Du kennst das Team, du kennst den Verein. Du lebst und liebst diesen Verein.“

Büskens will klarstellen: „Das sage ich nicht, um mich selbst zu beweihräuchern, sondern das waren Huubs Worte. Das war für mich das i-Tüpfelchen bei meiner Entscheidungsfindung. Dann habe ich zu Rouven Schröder gesagt: 'Alles klar, ich mache das für diese neun Spiele.'“