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FC Schalke 04 macht Kehrtwende bei wegweisendem Thema! Hitzige Diskussion bricht aus

Damit löst der FC Schalke 04 eine Welle der Entrüstung unter seinen Fans aus. Dieses vorhaben kommt nicht gut an.

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Schalke und die Eurofighter: Der legendäre UEFA-Cup-Triumph 1997

In der Saison 1996/97 feierte Schalke 04 den größten Erfolg seiner Vereinsgeschichte. Wir werfen einen Blick zurück auf den Weg zum großen UEFA-Cup-Triumph.

Am kommenden Montag blickt Fußball-Deutschland auf die Mitgliederversammlung der DFL. Bei dieser wird erneut über den umstrittenen Plan eines Investor-Einstiegs bei der Deutschen Fußball-Liga abgestimmt. Auch der FC Schalke 04 ist beteiligt.

Als die Abstimmung im Frühjahr zum ersten Mal stattfand, stimmte der FC Schalke 04 noch gegen das Vorhaben. Jetzt haben sich die Ansichten des Klubs aber geändert. Bei den Fans kommen die Pläne nur semi-gut an.

FC Schalke 04: Proteste umsonst?

Seit Wochen und Monaten kocht zwischen Fans (hier mehr Fan-News lesen) und DFL ein Streit um die Investoren-Frage. Die Anhänger lehnen die Pläne ab, wonach ein strategischer Partner über eine Tochtergesellschaft der DFL eine Minderheitsbeteiligung an der Vermarktung der Medienrechte erhält. Die Liga verspricht sich Einnahmen von bis zu einer Milliarde Euro.


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In so gut wie allen Fan-Szenen werden die Pläne kritisch angesehen. Plakate und Proteste gibt es wöchentlich. Als im Mai eine erste Abstimmung scheiterte, war der Jubel auf den Rängen riesig. Damals stimmte auch der FC Schalke 04 gegen die Pläne. Doch mittlerweile haben sich die Vorzeichen geändert.

Schalke erklärt Entscheidung

Das Konzept wurde minimal überarbeitet und wird am Montag (11. Dezember) wieder zur Abstimmung gestellt. Vorab kündigten die Knappen am Freitag an, dieses Mal dafür zu stimmen. Woher der Sinneswandel? Das erklärt der Vorstand ausführlich.

Ausschlaggebend sei der Wegfall des sogenannten Topfs 2, gewesen, aus denen Klubs nach einem Schlüssel ähnlich der TV-Einnahmen direkt Geld erhalten hätten. Als Zweitligist hätte S04 hier deutlich weniger Kohle bekommen als die Vereine in der Bundesliga. Im neuen Konzept sollen demnächst nur noch zehn Prozent der Einnahmen direkt an Vereine gehen, die regelmäßig auch auf Promo-Reisen unterwegs sind, wie die „Tagesschau“ berichtet.

„Jetzt steht ausschließlich die Stärkung des deutschen Profi-Fußballs im Fokus. Deshalb wird sich der Vorstand für eine Umsetzung des Prozesses aussprechen“, erklärte Schalke. Gleichzeitig machte der Vorstand aber auch deutlich, dass man sich einen neuen Verteilungsschlüssel der TV-Gelder wünsche, bei dem reichweitenstarke Klubs wie S04 mehr abbekommen.

FC Schalke 04: Fans entgeistert

Man musste kein Prophet sein, um die Reaktionen vieler Fans vorauszuahnen. Vielfach zeigten sie sich über die Entscheidung ihres Klubs schockiert. Besonders die Tatsache, dem Deal zuzustimmen, obwohl die gewünschte Umverteilung nicht beschlossen ist, sorgt für einiges Kopfschütteln.


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Jedoch gibt es auch Anhänger, die der ganzen Sache aufgeschlossener gegenüberstehen. Klar ist, dass die Diskussionen um das Thema noch länger andauern werden – völlig unabhängig vom Ausgang der Abstimmung am Montag, bei der sich der FC Schalke 04 jetzt klar positioniert hat.