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Ehemaliger Bild-Chef Diekmann berät DFB: Präsident Grindel bekommt mehr Profil

Kai Diekmann berät den DFB.
Kai Diekmann berät den DFB.
Foto: imago

Essen. Der ehemalige Bild-Chefredakteur und Herausgeber Kai Diekmann wird künftig den Deutschen Fußball-Bund (DFB) in Fragen von Social Media beraten.

Twitter, Facebook, Instagram: Wie diese Zeitung aus Agenturkreisen erfuhr, soll seine neue Firma „Storymachine“ nicht nur, aber auch das Profil von DFB-Präsident Reinhard Grindel in den Sozialen Netzwerken schärfen. Unterschrieben ist der Dienstleistungsvertrag noch nicht. Es soll sich aber nur um eine Formalie halten.

Nach seinem Ausscheiden voriges Jahr bei Axel Springer in Berlin gründete Diekmann mit dem Sportmanager Michael Mronz (u.a. Geschäftsführer beim CHIO in Aachen) sowie dem früheren Stern-Journalisten und Online-Experten Philipp Jessen ein Start-Up mit dem Geschäftszweck „Strategische Beratung“. Der DFB wäre der nächste große Kunde des Berliner Unternehmens, das selbst noch keine eigene Webpräsenz vorzuweisen hat.

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Beim DFB ist man sehr dankbar für die prominente Unterstützung. Für die über sieben Millionen Mitglieder unterhält der Verband eine ganze Reihe von Kommunikationskanälen, die nur bedingt aus den eigenen Reihen betrieben werden können.

Grindel selbst sieht da Nachholbedarf: Nur knapp 5000 Likes weist seine Facebook-Page auf. Sein Vizepräsident Rainer Koch, zuständig für den Amateurbereich, nutzt Facebook wesentlich persönlicher und erklärt detailliert seine Verbandsarbeit als Präsident des mächtigen Bayerischen Fußball-Verbandes.

 

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