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Nix wie weg! Drei Gründe, warum Marc Bartra Borussia Dortmund so schnell wie möglich verlassen will

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Foto: imago/Kirchner-Media
  • Marc Bartra will weg vom BVB
  • Das liegt nicht nur an der schwierigen sportlichen Situation
  • Drei triftige Gründe, Dortmund so schnell wie möglich zu verlassen

Dortmund. 

Erst war er nur irgendein Innenverteidiger, der keine Lust mehr auf die Bank des FC Barcelona hatte. In kürzester Zeit spielte sich Marc Bartra beim BVB erst in die Startelf, dann in die Herzen vieler Fans. Nun sieht es so aus, als würde er ebenso blitzschnell wieder aus Dortmund verschwinden.

Bartra hält nichts mehr bei Borussia Dortmund, will so bald wie möglich zurück in seine Heimat. Das hat mehrere Gründe.

1. Tendenz Bankdrücker

Der Trainerwechsel tat der Rolle von Bartra beim BVB nicht gut. Unter Peter Stöger scheint neben Abwehrchef Sokratis Ömer Toprak die erste Wahl in der Innenverteidigung zu sein. Nun wurde mit Manuel Akanji vom FC Basel ein weiterer Konkurrent für Bartra eingekauft. Derzeit sieht es so aus, als würde der Spanier eher mit BVB-Legende Neven Subotic um einen Platz im Kader als mit Akanji um einen Platz in der Startelf konkurrieren. Und jetzt hat Dortmund auch noch ein Auge auf Jonathan Tah geworfen. Auf ein Reservistendasein hat wohl kaum ein Profi Lust.

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2. Sorge um WM-Teilnahme

13 Mal spielte Marc Bartra für die spanische Nationalmannschaft. Bei der Europameisterschaft 2012 in Frankreich gehörte er zum Kader, der bereits in der Vorrunde scheiterte. Auch bei der Weltmeisterschaft 2018 in Russland will Bartra wieder zum Aufgebot seines Landes gehören. Dafür muss er Leistung bringen und – noch viel banaler – Einsätze bekommen. Ein Bankplatz in Dortmund würde alle Hoffnungen auf eine WM-Teilnahme zerstören. Ein Grund mehr, noch im Winter zu verschwinden.

3. Weg vom Ort des Anschlags

Allen Profis von Borussia Dortmund steckt das Attentat auf den Mannschaftsbus im vergangenen Jahr noch in den Knochen. Auch wenn er stark wirkt, wird Marc Bartra wohl noch mit am meisten daran zu knabbern haben. Sein Arm war es, der durch die Bombe brach. Ein Metallstift verfehlte seinen Kopf und damit wohl auch seinen Tod um Zentimeter. Mit einem Abgang aus Dortmund könnte er psychisch einen Schlussstrich unter das düsterste Kapitel seines Lebens ziehen – und einen Neuanfang starten.