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Borussia Dortmund: BVB-Geschäftsführer Aki Watzke schwärmt von Julian Weigl

Julian Weigl und Hans-Joachim Watzke.
Julian Weigl und Hans-Joachim Watzke.

Dortmund. Julian Weigl hatte bei Borussia Dortmund unter dem neuen Trainer Lucien Favre keine leichte Hinrunde, verlor seinen Stammplatz in der Mannschaft. Immer wieder wurden daher in den vergangenen Monaten Spekulationen laut, dass der 23-Jährige Interesse daran habe, dem BVB den Rücken zu kehren und seinem Ex-Trainer Thomas Tuchel zu Paris Saint-Germain zu folgen, um dort wieder zu alter Stärke zurückzufinden.

Beim Spiel gegen RB Leipzig am vergangenen Samstag musste der Nationalspieler aber für den BVB in der Innenverteidigung ran, weil Manuel Akanji, Dan-Axl Zagadou und Ömer Topak allesamt verletzt sind. Für Weigl, der normalerweise im Mittelfeld spielt, die Chance zu zeigen, was er kann – und das tat er auch.

BVB-Geschäftsführer Watzke über Weigl: „Spricht für ihn“

Nicht nur Hans-Joachim Watzke war von der Performance seines Spielers begeistert. Der Geschäftsführer von Borussia Dortmund geriet nach der Partie ins Schwärmen über Julian Weigl. Er sagt in der „Bild“: „Jule hat eindrucksvoll bewiesen, dass er ein echter Vorzeige-Profi ist. Immer, wenn er gebraucht wird, solche überragenden Reaktionen abzurufen, spricht für seinen tollen Charakter und seine außergewöhnliche Mentalität.“

Der 59-Jährige spricht weiter von einer „richtig reifen Leistung.“

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Michael Zorc: „Julian Weigl bleibt auf jeden Fall bis Saisonenede bei uns“

Bei so einer Lobeshymne wundert es nicht, dass die Verantwortlichen bei Borussia Dortmund alles daran setzen, den Bayern weiter zu halten – auch wenn er in der Stammelf nicht mehr gesetzt ist. Auch Michael Zorc äußerte sich vor Kurzem zur Causa Weigl und sprach in der Diskussion um den Nationalspieler ein Machtwort im „ZDF“. Er erklärte: „[Julian Weigl] bleibt auf jeden Fall bis Saisonende bei uns.“

Ein Wechsel im Sommer 2019 ist daher aber durchaus möglich. Und Thomas Tuchel scheint zumindest nicht abgeneigt davon zu sein, seinen ehemaligen Schützling nach Paris zu holen. Er sagte „RMC Sport“: „Julian ist immer noch interessant. Er war mein Spieler, und wir haben gut zusammengearbeitet.“ Ein Dementi klingt anders.

 
 

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