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Borussia Dortmund: Transfer-Wende beim BVB? DAVON ist plötzlich keine Rede mehr

Kurswechsel bei Borussia Dortmund? Bisher deutete vieles auf einen aktiven Winter hin? Doch plötzlich sieht alles anders aus.

© IMAGO/Sven Simon

Das sind die Rekordspieler des BVB

Der BVB hat in seiner langen Vereinsgeschichte zahlreiche Erfolge gefeiert. Einige Spieler sind bei den Dortmundern zu Vereinslegenden geworden. Wir zeigen dir die Rekordspieler des BVB.

Borussia Dortmund befindet sich mitten in der vielleicht entscheidensten Phase der Saison. Champions League, DFB-Pokal, Spitzenspiele in der Bundesliga – das gibt es gerade alle drei bis vier Tage. Und doch liegt bei einigen der Blick schon auf dem Winter.

Genauer gesagt auf dem Transferfenster. Denn die Aktivitäten von Borussia Dortmund aus dem Sommer sind äußerst umstritten. Für viele ist klar: Der Klub muss vor allem in der Außenverteidigung nachbessern. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke (hier mehr zu einem Seitenhieb von ihm) schlägt da andere Töne an.

Borussia Dortmund: Plan geht nicht auf

Mit großen Hoffnungen hatte der BVB vor einigen Monaten Ramy Bensebaini zum Nulltarif aus Gladbach geholt. Ein erfahrener Bundesliga-Verteidiger, um die Lücke von Raphael Guerreiro zu schließen. Das klang in der Theorie nicht so schlecht. In der Praxis sieht das jedoch anders aus.


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Bensebaini hat noch keine Konstanz an den Tag gelegt. Seine Leistungen sind schwankend, oft ist er zu fehleranfällig. Ihm zur Seite stehen Julian Ryerson und Marius Wolf – der aber offenbar vor seinem Abschied bei Borussia Dortmund steht (hier mehr erfahren). Zudem gibt es noch Mateu Morey, der aber nach langer Verletzung noch nicht wieder spielt.

Somit hat man drei Spieler für zwei Positionen, die allerdings oft Sorgenfalten bereiten. Daher spielte auch schon Niklas Süle außen. Eine Dauerlösung ist das aber eher nicht, weshalb man fest von mindestens einem Transfer im Winter ausging.

Watzke sieht keinen Bedarf

Anders sieht das BVB-Boss Watzke. In einem Interview mit den „Ruhr Nachrichten“ lässt er wissen, dass er keine „personelle Vakanz sehe“. Dortmund habe genug Spieler auf der Position, sagte er und verweist zusätzlich auch noch auf den wieder fitten Thomas Meunier, der eigentlich schon längst als Verkaufskandidat galt.

Immerhin: Watzke sehen einen Transfer nicht als zwingend notwendig an, wolle die Möglichkeit aber auch nicht gänzlich ausschließen. Letztlich hänge es davon ab, ob es „sinnvolle Optionen“ auf dem Markt gebe.


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Neben sportlichen Aspekten spielen hier natürlich finanzielle Punkte eine Rolle bei Borussia Dortmund. Sportdirektor Kehl werde einen Vorschlag erarbeiten, wenn er von einem potenziellen Neuzugang überzeugt ist. „Sollte das so sein, würden wir darüber sprechen“, so Watzke. Doch das es definitiv dazu kommt, ist mit seinen Worten erstmal vom Tisch.