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Borussia Dortmund: Ex-BVB-Trainer sorgt für Interview-Eklat -„Schreiben Sie sich das in Ihr Gehirn“

Ein ehemaliger Übungsleiter von Borussia Dortmund hat live im Fernsehen für einen Interview-Eklat gesorgt.

© Foto: imago images/Eibner

Borussia Dortmund: Die Rekordspiele des BVB

Der BVB kann auf eine sehr erfolgreiche Vereinshistorie blicken. Der Verein wurde achtmal deutscher Meister und gewann fünfmal den DFB-Pokal. Dabei gelang den Dortmundern einige Kantersiege. Wir zeigen Dir die fünf höchsten.

Bei Borussia Dortmund haben die Fans Lucien Favre als charmanten Schweizer kennengelernt, der in Interviews und Pressekonferenzen lieber zu wenig, als zu viel sagte. Nun hat sich der Ex-Trainer des BVB mal von einer ganz anderen Seite gezeigt.

Bei seinem neuen Arbeitgeber sorgte Favre für einen Interview-Eklat und brach das Gespräch am Spielfeldrand daraufhin sogar ab. Dabei motzte der ehemalige Trainer von Borussia Dortmund sogar den Reporter an.

Borussia Dortmund: Lucien Favre flippt im TV aus

Am vergangenen Freitag (11. November) gastierte OGC Nizza bei Olympique Marseille. Nachdem das Team von Ex-BVB-Trainer Favre kurz vor der Halbzeit das 0:1 erzielt hat gelang es den Hausherren in der 89. Minute den Ausgleich zu erzielen. Im Anschluss stand Favre den Reportern von Amazon Prime Rede und Antwort, bis er das Interview abbrach.

Als der Reporter den 65-Jährigen nach seiner Zukunft und den Zielen des Klubs befragte, brach der Schweizer aus sich heraus. „Was wollen Sie mir mit dieser Fragen sagen?“, entgegnete Favre dem Reporter und ergänzt dann: „Es gibt eine Menge Dinge, über die ich aber nicht sprechen will. Ich habe das schon mal gesagt, und ich wiederhole es, aber versuchen Sie, sich das endlich in Ihr Gehirn zu schreiben. Wir haben ein Zwei-Jahres-Projekt, einverstanden? Um in der Champions League zu spielen. Um mit PSG zu konkurrieren“. Dabei merkte der Schweizer an, dass vier Monate Amtszeit nicht zwei Jahre seien.

Auf die Frage, ob dem Klub Spieler fehlen würden, um die Ziele zu erreichen erwiderte der ehemalige BVB-Coach: „Ich habe Ihnen nichts mehr zu sagen“. Daraufhin verließ der Schweizer das Interview, wünschte dem Reporter allerdings noch einen schönen Abend. „Danke, Trainer. Nehmen Sie es mir nicht übel“, antwortete dieser.

Borussia Dortmund: Favre zeigt unbekannte Seite

Mit seinem Interview hat Favre eine Seite von sich gezeigt, welche die BVB-Fans in seiner knapp zweieinhalb-jährigen Amtszeit nie zu Gesicht bekommen haben. Anders als bei den Dortmundern läuft es aber für den Schweizer noch gar nicht in der aktuellen Saison.


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Ein neunter Platz nach 15 Spielen und mehr Punkte Abstand auf einen internationalen Platz (acht) als Vorsprung auf einen Abstiegsplatz (sieben) machen deutlich, dass die Saison für den ambitionierten Klub noch nicht nach den Vorstellungen von Favre verlaufen kann.