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Borussia Dortmund: Nach dem verlorenen CL-Finale – diese Baustelle muss der BVB dringend schließen

Borussia Dortmund offenbarte in der vergangenen Saison eine ungewohnte Schwäche. Da müssen die Verantwortlichen jetzt ran.

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u00a9 IMAGO/Uwe Kraft

Borussia Dortmund: 5 Spieler, die viel zu früh verkauft wurden

Die Verantwortlichen beim BVB schaffen es immer wieder junge talentierte Spieler an Land zu ziehen. Doch manchmal traute Borussia Dortmund auch seiner eigenen Spürnase nicht. Hier sind fünf Talente, die der BVB zu früh ziehen ließ – und es heute bitter bereut.

Borussia Dortmund hat trotz starker Leistung und aufopferungsvollem Kampf das Finale der Champions League gegen Real Madrid (0:2) verloren. Dabei wurde vor allem ein Problem wieder offensichtlich, dass sich schon durch die ganze Saison zog: Dem BVB fehlt es an Kaltschnäuzigkeit im Abschluss.

Mit ein bisschen mehr Coolness vor dem Tor würde Borussia Dortmund vermutlich noch heute mit dem Henkelpott um den Borsigplatz fahren. Dieses Problem muss der BVB deshalb in der kommenden Saison in den Griff bekommen.

Borussia Dortmund fehlt es an Kaltschnäuzigkeit

Allein vier Großchancen in Halbzeit eins ließ der BVB gegen Real Madrid liegen – einfach zu viel für ein Champions-League-Finale. Und so kam es, wie es kommen musste: Real traf nach einem Standard und drehte in der Schlussviertelstunde gewaltig auf. Dortmund hatte nichts mehr entgegenzusetzen.

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Mit Niclas Füllkrug holte der BVB im Sommer einen neuen Stürmer. Der Nationalspieler machte seine Sache ganz ordentlich. 15 Treffer in wettbewerbsübergreifend 43 Spielen sind in Ordnung – aber keine herausragende Quote. Das lag allerdings nicht nur an Füllkrug, sondern auch an seinen Mitspielern, die den Zielspieler zu selten suchten und fanden. Seine Ersatzmänner Sebastien Haller (3 Tore) und Youssoufa Moukoko (6) machten es nicht besser. Flügelstürmer Donyell Malen erzielte immerhin auch 15 Treffer, knapp dahinter landete Julian Brandt mit zehn Toren. Ordentlich, aber eben keine außergewöhnlichen Werte.

BVB braucht einen 20-Tore-Stürmer

In der Bundesliga schoss der BVB nur 68 Tore in 34 Spielen – so wenig wie zuletzt in der Saison 2017/18 (64). Zum Vergleich: Meister Leverkusen (89 Tore), Stuttgart (78), Bayern München (94) und Leipzig (77) erzielten deutliche mehr Treffer als der BVB. Bis auf Meister Leverkusen hatte auch jedes Team einen 20-Tore-Stürmer in ihren Reihen: Kane (36 Tore in der Bundesliga), Guirassy (28) und Openda (24).


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Damit wird das Problem des BVB nun noch deutlicher: Dortmund braucht einen richtigen Knipser. Einen Stürmer, der dir Tore am Fließband garantiert. Einen Goalgetter, der fast jedes Spiel trifft und die Gegner in Angst und Schrecken versetzt.

Das man das bei der BVB-Führung offenbar genau so sieht, zeigt das Interesse an Guirassy. Der Stürmer vom VfB Stuttgart steht bei den Schwarzgelben hoch im Kurs und könnte im Sommer den Weg nach Dortmund finden.