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Borussia Dortmund: Pikante Details! Ex-Trainer packt über seine Zeit beim BVB aus

Seine Zeit bei Borussia Dortmund war nicht von großem Erfolg geprägt. Nun spricht der Ex-BVB-Coach über seine Zeit bei den Westfalen.

© imago images/Sven Simon

Borussia Dortmund: 5 Spieler, die viel zu früh verkauft wurden

Die Verantwortlichen beim BVB schaffen es immer wieder junge talentierte Spieler an Land zu ziehen. Doch manchmal traute Borussia Dortmund auch seiner eigenen Spürnase nicht. Hier sind fünf Talente, die der BVB zu früh ziehen ließ – und es heute bitter bereut.

Am kommenden Mittwoch (13. März, 21 Uhr) ist Peter Bosz mit der PSV Eindhoven im Signal Iduna Park zu Gast. Nach dem 1:1 im Hinspiel geht es im Westfalenstadion für Borussia Dortmund und Eindhoven um das Weiterkommen in der Königklasse.

Für Bosz dürfte das ein ganz besonderes Spiel werden. Der Niederländer war 2017 selbst knapp ein halbes Jahr bei Borussia Dortmund. Letztlich musste er noch in der Hinrunde gehen. Er selbst hätte sich mehr Zeit beim BVB gewünscht.

Borussia Dortmund: Bosz brauchte „mehr Zeit“ bei Schwarz-Gelb

Fast genau fünf Monate und 24 Spiele stand Bosz beim BVB an der Seitenlinie, ehe der Hauptübungsleiter Anfang Dezember 2017 von seinen Aufgaben entbunden wurde. Seine Zeit bei Schwarz-Gelb war äußerst turbulent und sportlich recht durchwachsen. „Sehr kurz und sehr verrückt“, nennt Bosz seine Amtszeit beim BVB gegenüber „Kicker“ selbst.

„Im Groll zurückblicken“ wolle er nicht, sagt Bosz vor dem direkten Duell mit seinem Ex-Klub. Eher empfinde er es auch heute noch so, „dass wir dort etwas Großes hätten erreichen können, wenn man mir mehr Zeit gegeben hätte“. Die hat er allerdings nicht bekommen.

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„Ich hatte Spieler in Dortmund, die dachten: In diesem System komme ich nicht zur Geltung. Sie wollten eine andere Taktik, aber es ging nicht um sie, es ging um die Borussia“, betonte der Niederländer mit Blick auf seine damalige Mannschaft, in der unter anderem Ousmane Dembele und Pierre-Emerick Aubameyang für Furore sorgten.

„Lasse ich nicht als Ausrede gelten“

Sein wohl spektakulärstes und gleichzeitig dramatisches Spiel seiner Amtszeit war wohl das 4:4 im Revierderby gegen Schalke. „Spiele wie dieses prägen meine Zeit in Dortmund. Wir haben 4:0 geführt. Es ist Halbzeit und es wird ein 4:4 mit einer roten Karte für uns für Aubameyang“, blickt der Ex-BVB-Coach zurück.


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„Doch das lasse ich nicht als Ausrede“, so Bosz weiter. Auch das Wechseltheater um Dembele nicht. Nur zwei Wochen nach dem irren Derby musste Bosz seine Sachen packen. Seit Juli letztens Jahres ist er bei PSV Eindhoven. Dort arbeitet er bisher höchst erfolgreich. In der Eredivisie ist man noch immer ungeschlagen und auf Titel-Kurs. Ein Weiterkommen in der Champions League würde diese Saison wohl veredeln.