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Borussia Dortmund: Nicht der Passende für den BVB? Ex-Profi ledert gegen Terzic

Ist Edin Terzic für Borussia Dortmund noch der Richtige? Ein Ex-Profi hat große Zweifel und äußert heftige Kritik an den Chefcoach.

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Edin Terzic: Das ist die Karriere des BVB-Trainers

Edin Terzic ist Cheftrainer des BVB und vom Verein gar nicht mehr wegzudenken. Wir stellen dir seine Karriere vor.

Nach einer äußerst enttäuschenden Hinrunde mit vielen schlechten Auftritten seiner Mannschaft steht Edin Terzic ordentlich unter Druck. Viele Fans forderten die Trennung mit dem Ur-Dortmunder – doch die Vereinsführung von Borussia Dortmund hält vorerst an Terzic fest.

Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg äußert nun seine Zweifel, ob Terzic noch der Richtige für Borussia Dortmund ist. Seine Kritik richtet sich allerdings auch an die Mannschaft, die er deutlich in die Pflicht nahm.

Borussia Dortmund: „Vielleicht ist er zu lieb“

Zur Winterpause liegt der BVB nur auf Platz fünf der Bundesliga. Der Rückstand auf Spitzenreiter Bayer Leverkusen beträgt bereits 15 Punkte, selbst auf die Champions League-Plätze sind es bereits sechs Punkte. Dazu das Aus im DFB-Pokal. Dennoch darf Terzic weiter machen – wohl auch, weil man sich in der Königsklasse in einer vermeintlichen „Todesgruppe“ durchsetzen konnte.

Die Zielsetzung in der Rückrunde? Für Effenberg darf es in Dortmund nur ein Ziel geben. „Die Borussia ist konstant inkonstant und zeigt zu extreme Ausschläge. Für sie geht es nur noch um die Qualifikation zur Champions League“, lautete Effenbergs Urteil in seiner Kolumne für „t-online“. Dann spricht er direkt über Terzic: „Vielleicht ist er zu lieb für so eine Mannschaft und muss ein wenig konsequenter und härter im Umgang mit seinen Spielern werden“.

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Grundsätzlich habe das Team der Dortmunder zwar Potenzial, der 55-Jährige merkte aber an: „Möglicherweise reicht die Qualität nicht, um die Spitze richtig anzugreifen. Das kann man nicht nur am Trainer festmachen. Da müssen auch die Spieler hinterfragt werden.“

Nur Kobel und Hummels in Bestform

 „Egal ob Donyell Malen, Marco Reus oder Sébastien Haller, der seit Monaten im Formtief steckt – momentan ist kein anderer da, der der Mannschaft hilft“, polterte Effenberg und holte weiter aus: „Auch Nico Schlotterbeck und Niklas Süle sind weit von ihren eigenen Ansprüchen, sogar Stammspieler in der Nationalelf zu sein, entfernt.“


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Beim BVB haben lediglich zwei Akteure starke Leistungen abgerufen: Stammkeeper Gregor Kobel und Defensiv-Leader Mats Hummels. Bei allen anderen Akteuren würde noch viel Potenzial nach oben haben. Das müsse sich im neuen Jahr ändern, wenn Schwarz-Gelb noch einmal richtig angreifen möchte, so Effenberg.