Borussia Dortmund: Spieler packen aus – mit diesem Trick sorgt Marco Rose für Erfolg

Marco Rose: Das ist die Karriere des Ex-BVB-Trainers

Marco Rose: Das ist die Karriere des neuen BVB-Trainers

Erfolgscoach Marco Rose und Borussia Dortmund sind sich einig. Der 44-Jährige wird Cheftrainer des BVB. Doch wie gelang ihm der Weg zum Profi-Trainer? Wir stellen euch seine Karriere vor.

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Schon nach 24 Minuten sah es so aus, als würde Borussia Dortmund mit einem dicken Patzer in das neue Jahr 2022 starten. Beim Auswärtsspiel gegen Eintracht Frankfurt sah es für den BVB anfangs nicht gut aus.

Doch nach dem Seitenwechsel drehte Borussia Dortmund richtig auf und konnte am Ende trotz eines 0:2-Rückstands die Partie noch gewinnen. Die BVB-Stars verraten jetzt, wie Cheftrainer Marco Rose in der Pause vorgegangen ist und doch noch drei wichtige Punkte holen konnte.

Borussia Dortmund: Mit diesem Trick sorgt Marco Rose für Erfolg

Wie reagiert man als Trainer, wenn die eigene Mannschaft die erste Halbzeit mit einem 0:2-Rückstand beendet? BVB-Coach Marco Rose scheint dabei wohl die richtigen Worte gefunden zu haben.

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Eintracht Frankfurt – Borussia Dortmund 2:3 (2:0)

Tore: 1:0 Borré (15.), 2:0 Borré (24.), 2:1 Hazard (71.), 2:2 Bellingham (87.), 2:3 Dahoud (89.)

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„Marco Rose ist ruhig belieben und hat einige Dinge von der Mannschaft eingefordert, aber auch Fehler analytisch angesprochen. Er hat mit seinen Worten den richtigen Punkt getroffen“, lobte BVB-Manager Michael Zorc die Ansprache des Trainers.

Das hat anscheinend was gebracht. Am Ende gewann der BVB noch mit 3:2 gegen Eintracht Frankfurt und verkürzte den Abstand auf Spitzenreiter Bayern München. „Ich weiß nicht, wer nach der ersten Halbzeit noch daran geglaubt hat“, sagte Abwehrspieler Emre Can, aber wir haben als Mannschaft daran geglaubt – sonst hätten wir es nicht rumreißen können.“

DAS sagte Marco Rose in der Halbzeitpause

Patrick Berger von „Sport1“ erzählte, was Rose seiner Mannschaft mitgegeben hat. „In der Kabine ging es ruhig und sachlich zu. Rose war nicht total emotional, wie uns Anwesende bestätigt haben, sondern hat mit ruhigen Worten auf seine Mannschaft eingewirkt.“

Der BVB-Coach zeigte seiner Mannschaft in der Halbzeit-Ansprache die vielen Fehler der Anfangsphase, die dafür sorgten, dass der BVB den Faden im Spiel verlor. Anhand von mehreren Videosequenzen untermauerte Rose seine Worte. „Er hat in einer kurzen Videoschulung die Fehler seiner Spieler offen aufgezeigt, die vielen Ballverluste im eigenen Ballbesitz, aber auch die vielen Chancen, die sich ergeben, die Freiräume vorne im Angriff und damit in der Frankfurter Abwehr, die Schnittstellen, wohin der Pass in die Tiefe kommen muss.“

Die Abschlussworte von Rose, mit denen er die Mannschaft in die zweite Halbzeit schickte: „Wach sein, Männer! Noch ist hier nichts verloren.“ Dabei erinnerte Rose sein Team: „Wir haben Spiele schon ein paar Mal gedreht!“ Und das war in dieser Saison tatsächlich einige Male der Fall: Gegen Hoffenheim (3:2) und Stuttgart (2:1) gab es Last-Minute-Siege. Gegen Leverkusen (4:3 nach 2:3) und Augsburg (2:1 nach 0:1) konnte man von Rückstanden aus noch drei Punkte holen.

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Auch gegen Frankfurt klappte es. „In der Halbzeit haben wir gesagt, dass wir die Dinge aus den ersten 15 und den letzten zehn Minuten aus der ersten Hälfte weiter auf den Platz bringen müssen, dass wir unsere Chancen bekommen und immer die Qualität haben, Tore zu erzielen“, sagte Abwehr-Boss Mats Hummels. Die Treffer von Thorgan Hazard, Jude Bellingham und Mahmoud Dahoud drehten die Partie letztlich zugunsten der Borussia. (oa)