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Borussia Dortmund: Rose zieht erste Bilanz – eine Sache stört ihn gewaltig: „Hat uns gedrückt“

Marco Rose: Das ist die Karriere des neuen BVB-Trainers

Erfolgscoach Marco Rose und Borussia Dortmund sind sich einig. Der 44-Jährige wird Cheftrainer des BVB. Doch wie gelang ihm der Weg zum Profi-Trainer? Wir stellen euch seine Karriere vor.

Wenig versöhnlich verabschiedete sich Borussia Dortmund in die Winterpause. Die 2:3-Niederlage gegen Hertha BSC Berlin zog einen Schlussstrich unter die ersten sechs Monate von Marco Rose als Trainer des BVB.

Zum Ende der Hinrunde zog Rose ein erstes Fazit. Dabei machte er deutlich, dass er Borussia Dortmund auf einem guten Weg sieht. Eine Sache stört ihn allerdings dann doch gewaltig.

Borussia Dortmund: Böse Enttäuschung macht Rose zu schaffen

„Es haben sich viele Dinge bewahrheitet, wie ich sie mir vorgestellt habe“, berichtet Rose über seine ersten Monate. Dortmund sei ein großer Verein mit vielen Ambitionen, trotzdem spüre man einen familiären Ansatz. „Ich finde die Arbeit insgesamt ist hier sehr angenehm“, so der Ex-Gladbacher.

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Die nächsten Spiele von Borussia Dortmund:

  • Frankfurt (A)
  • Freiburg (H)
  • St. Pauli (A, DFB-Pokal)
  • Hoffenheim (A)
  • Leverkusen (H)

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„Andererseits“, erklärt er, „ist hier eine Menge Druck auf dem Kessel. Das spürt man nach jedem Ergebnis.“

Die Schwarzgelben starteten unter Rose furios in die Saison. Der 5:2-Erfolg gegen Eintracht Frankfurt am ersten Spieltag weckten bereits Hoffnungen auf große Spektakel. Doch auch die ersten Rückschläge ließen nicht lange auf sich warten. Besonders die wackelige Abwehr bereitete Probleme.

Im November und Dezember folgte dann ein sportlicher Einbruch. Der Rückstand auf die Bayern vergrößerte sich und in der Champions League flog man schon in der Gruppenphase raus. „Wir haben ein klares Ziel verpasst“, bilanziert Rose den Abstieg in die Europa League. „Das hat uns sehr gedrückt.“

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Sowohl gegen Ajax Amsterdam als auch Sporting Lissabon bekamen die Schwarzgelben ordentlich auf den Deckel und wurden am Ende nur Dritter in ihrer Gruppe.

Das denkt Rose über die Bundesliga-Leistung

Die Leistungen in der Bundesliga sieht Rose etwas optimistischer. „Wir haben ordentlich gepunktet“, lautet seine Einschätzung. Problematisch seien die vielen Verletzten gewesen. Regelmäßig war der 45-Jährige gezwungen, in seiner Aufstellung zu rotieren.

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„Wir haben Entwicklungspotential“, stellt Rose klar, sagt aber auch: „Wir sind auf einem anständigen Weg. Wir haben etwas Neues angefangen und sind noch lange nicht am Ende. Ich kann versprechen: Wir werden weiterarbeiten, kämpfen und ambitionierte Ziele verfolgen.“ (mh)