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Borussia Dortmund: Deutliche Ansage! BVB-Geschäftsführer widerspricht eigenen Fans

Borussia Dortmund kämpft gegen Mailand um das Weiterkommen in der Königsklasse. Nicht ohne interne Meinungsverschiedenheiten.

© IMAGO/Chai v.d. Laage

Fünf magische Momente der BVB-Fans

Nicht nur die Spieler, sondern auch die Fans des BVB sorgen immer wieder für Gänsehaut-Momente. Wir zeigen dir fünf magische Momente der BVB-Fans.

Zahlreiche Spruchbänder und Proteste hat das Thema schon auf sich gezogen – auch und vor allem bei Borussia Dortmund. Die Reform der Champions League, die nach der aktuellen Saison durchgeführt wird, stößt bei den Fans auf wenig Gegenliebe.

Sie fühlen sich von der UEFA übergangen, sehen ihren Sport in Gefahr. Mit Carsten Cramer äußert sich nun der Geschäftsführer von Borussia Dortmund zu dem Thema. Seine Haltung ist klar: Er widerspricht den eigenen Fans.

Borussia Dortmund: „Stop UCL Reforms“

Es war das Hinspiel des BVB gegen den AC Mailand, als auf der Südtribüne ein riesiges Banner entrollt wurde. „Football for millions of people, not for billions of Euros! – Reclaim the game“ (zu deutsch: Fußball für Millionen von Menschen, nicht für Milliarden von Euro! – Holt das Spiel zurück) stand dort in großen Buchstaben. Wiedermal zeigten die BVB-Fans ihre Abneigung gegen das, was im kommenden Sommer passiert (weitere Details hier).


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Dann wird der Gruppenmodus der Königsklasse massiv umgebaut. Vorbei sind die aktuell bekannten Vierer-Gruppen. Gespielt wird in einer großen Liga mit 36 Vereinen. Jede Mannschaft bestreitet acht statt sechs Spiele – auch Borussia Dortmund. Die besten Acht der Liga qualifizieren sich direkt für die K.-o.-Runde. Die Plätze 9 bis 24 gehen in die Play-Offs.

Aus Sicht der Fans geht es dabei nur um eins: Mehr Spiele und damit auch mehr Einnahmen für Verband und Vereine. Kurzum: Es geht wie immer nur ums Geld. Dem widerspricht Cramer, Marketing-Geschäftsführer beim BVB, entschieden.

Neue Königsklasse „die einzige Chance“

Er glaube nicht, dass es bei der Reform nur ums Geld gehe, sagte Cramer der „Neuen Züricher Zeitung“. Der Verein selbst stehe dem neuen Format positiv gegenüber. Das habe aus seiner Sicht auch zwei ganz bestimmte Gründe.

So sei die Champions-League-Reform „die einzige Chance […], die Super League abzuwenden“, sagt er. Diese Super League hatten einige große Vereine gründen wollen, um ihre Namen und Spiele noch besser vermarkten zu können.


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Zum anderen findet Cramer, dass der Wettbewerb dadurch sportlich gerechter werde. Zweifel am aktuellen Modus seien aufgrund der Tatsache, dass in sechs von acht Gruppen Teams bereits abgeschlagen sind, berechtigt. Ob die Fans von Borussia Dortmund diese Einschätzung irgendwann teilen? Das bleibt abzuwarten.