Schwarzkümmelöl: SO gut ist das Öl für den Körper

Schwarzkümmelöl
Schwarzkümmelöl ist laut Studienlage tatsächlich ein Wundermittel bei der einen oder anderen Krankheit. Foto: Amazon / Sunnati

Schwarzkümmel heilt jede Krankheit – außer den Tod“, würdigte einst der Prophet Mohammed vor über 1.300 den Schwarzkümmel und verschaffte dadurch auch dem Schwarzkümmelöl mehr Aufmerksamkeit. In den letzten Jahren wurde das Öl dank Social Media ordentlich gehypt: Viele Influencer berichten von tollen (fast schon allheilenden) Wirkungen auf den Körper. Wir haben recherchiert: Ist Schwarzkümmelöl wirklich so großartig, wie alle sagen?

Schwarzkümmelöl: Das steckt dahinter

Hinter dem Öl verbirgt sich nichts Geringeres als das austretende Fett der Fruchtkapseln des Hahnenfußgewächses Schwarzkümmel. Der Vorteil des Öls: Es besteht zu 90 Prozent aus ungesättigten Fetten, Vitaminen und besitzt eine Menge Aminosäuren und Nährstoffe für einen gesunden Lebensstil.

Welche Eigenschaften hat Schwarzkümmelöl?

Laut Studien können wir dem Zitat Mohammeds Glauben schenken. Mehrere Forschungen haben bewiesen, dass das Öl antibakteriell, schmerzlindernd, sogar entkrampfend und entzündungshemmend ist. Außerdem soll es das Immunsystem stärken. Ein Durchbruch des Schwarzkümmelöls: Studien belegen interessante Anti-Tumor-Wirkungen. Das heißt, Schwarzkümmelöl kann sogar bei Krebs, Akne oder anderen Krankheiten helfen.

Neben der inneren Anwendung lässt sich Schwarzkümmelöl auch auf die Haut auftragen. Hierbei spendet das Öl vor allem Feuchtigkeit und trägt abgestorbene Hautschüppchen ab. Dadurch wird die Hautregeneration angekurbelt. Im Kampf gegen Hautkrankheiten wie Neurodermitis und Schuppenflechte konnte sich Schwarzkümmelöl auch bereits beweisen.

  • Hinweis: Die Studienlage legt eine positive Wirkung auf den Menschen nahe. Dennoch sei gesagt, dass viele Forschungen nicht am Menschen stattfanden, sodass die allheilenden Effekte nicht komplett nachgewiesen werden können. Es ist aber davon auszugehen, dass viele Ergebnisse stimmen.

Schwarzkümmelöl: Kaltgepresst ist es am besten

Experten raten zu kaltgepresstem Schwarzkümmelöl. Der Grund ist einfach: Kaltgepresstes Öl enthält alle wirksamen Stoffe, während stark erhitztes Öl viele Nährstoffe verliert. Ob es sich bei dem Schwarzkümmelöl um kaltgepresstes handelt, kann der Produktverpackung entnommen werden. Gutes Beispiel ist das kaltgepresste und ungefilterte Schwarzkümmelöl von Sunnati. Der Hinweis ist direkt auf die Flasche gedruckt.

Wie wird Schwarzkümmelöl angewendet?

Schwarzkümmelöl kann auf verschiedene Arten zu sich genommen werden: Zum einen wäre es möglich, es beim Kochen einfließen zu lassen. Im Orient beispielsweise wird das Öl gerne zu Brot gereicht oder in Joghurt eingerührt. Wer das allerdings nicht gern mag – das Öl hat einen nussig-bitteren und intensiven Geschmack – der kann das Öl auch in einen Saft einrühren. Ein Tee- oder Esslöffel pro Tag reichen vollkommen aus, um langfristig von den positiven Eigenschaften zu profitieren. Viele Menschen nehmen deshalb Schwarzkümmelöl jeden Tag morgens oder kurz vorm Schlafengehen zu sich.

Eine Alternative ist Schwarzkümmelöl als Nahrungsergänzungsmittel. Heutzutage gibt es bereits Kapseln wie von natural elements mit 1.000 Milligramm Öl pro Tagesdosis. Empfohlen werden zwei Kapseln pro Tag. Damit kann man den unangenehmen Geschmack des Öls verhindern, aber trotzdem von der Wirksamkeit des Öls profitieren.

Schwarzkümmelöl: Ist es wirklich das Allheilmittel schlechthin?

Schenken wir Erfahrungsberichten auf Amazon und YouTube Glauben, ist Schwarzkümmelöl ein kleines Wundermittel. Es kann viele Beschwerden lindern. Einige Käufer berichten von heilender Kraft bei Heuschnupfen, andere konnten ihre Schlafstörung damit bekämpfen. Ganz abwegig ist das nicht: Gamma-Linolsäure, Vitamine und Co. kommen in dem Öl zusammen und ergeben ein kraftvolles Gemisch mit zahlreichen positiven Eigenschaften, die sogar nachgewiesen werden konnten.

Ob es einem selbst hilft? Das verrät nur der individuelle Test. Klar ist aber: Kaltgepresstes Schwarzkümmelöl ist in keinem Fall ungesund, sondern ein wohltuender Punsch, den man sich durchaus mal gönnen kann. Wie akkurat dann aber Mohammeds Aussage ist, kann keiner belegen. Der Glaube daran schenkt aber Hoffnung.

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