Witten

Witten: Bestialischer Gestank sorgt für Großeinsatz in der Innenstadt – „wie Käsefüß mit Erbrochenem“

Großeinsatz für Feuerwehr und Polizei in Witten. Der Grund könnte ein Jungenstreich gewesen sein.
Großeinsatz für Feuerwehr und Polizei in Witten. Der Grund könnte ein Jungenstreich gewesen sein.
Foto: Florian Fernandez

Witten. Großeinsatz für Feuerwehr, Polizei und Einsatzkräfte in Witten.

Wegen eines undefinierbaren Geruches hatten Angestellte einer Arztpraxis in der Bahnhofstraße um 7.30 Uhr die Feuerwehr gerufen.

Trotz Lüften hielt sich der Geruch in der Praxis. Die Feuerwehr betrat mit Atemschutzmasken und einem Gasmessgerät das Gebäude. Und konnte einen Gasaustritt als Ursache für den Geruch ausschließen.

Witten: Großeinsatz in Innenstadt

Der Einsatzleiter Sven Jäger von der Berufsfeuerwehr Witten äußert daher den Verdacht von Buttersäure oder einer kleinen Stinkbombe. „Das lässt sich leider mit unseren Messmöglichkeiten nicht definitiv nachweisen“, so Jäger.

Gerochen habe es „wie Käsefüß mit Erbrochenem“.

Bei „Stinkbomben“ handelt es sich um Schwefelwasserstoff oder Buttersäure Verbindungen. Das Gebäude wurde umfassend kontrolliert, dabei konnte schlussendlich keine Ursache für die Geruchsbelästigung festgestellt werden.

Mittels Hochleistungslüfter wurde der Treppenraum quer gelüftet, die Bewohner des Hauses und die Besucher der Arztpraxis konnten schließlich zurück in das Haus.

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Auch die Straßenbahnlinie 310 konnte wegen des Einsatzes zwischenzeitlich nicht mehr fahren. (ms)

 
 

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