Wieder Randale in Reeser Flüchtlingsunterkunft - Bewohner schubsen und bedrohen Jogger

Bewohner der Flüchtlingsunterkunft am Groiner Kirchweg in Rees randalierten. (Archivbild)
Bewohner der Flüchtlingsunterkunft am Groiner Kirchweg in Rees randalierten. (Archivbild)
Foto: Heinz Kunkel / FUNKE Foto Services

Rees. Einen Monat, nachdem in der Zentralen Unterbringungseinrichtung in Rees Asylsuchende das Sicherheitspersonal mit Eisenstangen bedroht und Einrichtung zerschlagen hatten, ist es in einem Reeser Flüchtlingsheim wieder zu Randale gekommen.

Drei Mal innerhalb von knapp zwei Stunden musste die Polizei am Dienstag zu der Flüchtlingsunterkunft ausrücken, weil Bewohner randalierten.

Beim ersten Mal (17.05 Uhr) hatten fünf vermutlich alkoholisierte junge Männer (18 bis 22 Jahre) am Mühlenturm gestritten. Sie sagten den Polizisten aber, eine körperliche Auseinandersetzung hätte es nicht gegeben. Die Männer erhielten einen Platzverweis.

Flüchtlinge schubsen Jogger aus Rees

Gegen 18.30 Uhr dann, auf der Straße Am Damm, schubsten zwei Männer unvermittelt einen Jogger (42) aus Rees,drohten ihm mit erhobener Faust und beschimpften ihn.

Der Reeser erkannte beide Personen einige Zeit später auf dem Gelände der Zentralen Unterbringungseinrichtung am Groiner Kirchweg wieder.

Randale im Heim

Zu diesem Zeitpunkt, es war mittlerweile 18.40 Uhr, hatte Personal der Einrichtung der Polizei mitgeteilt, dass mehrere Personen auf dem Gelände der Zentralen Unterbringungseinrichtung randalierten. Die Einsatzkräfte stellten bei Eintreffen etwa 30 Personen auf dem Gelände fest, die sich lautstark stritten.

Es stellte sich heraus: Eben jene jungen Männer, die bereits beim Einsatz am Mühlenturm angetroffen worden waren, hatten auch den Streit in der Einrichtung angezettelt. Sie sperrten sich leut Polizei sehr dagegen, ihre Personalien aufnehmen zu lassen.

Sechs Männer in Polizeigewahrsam

Einer der beiden Täter, die zuvor den Jogger attackiert hatten, befand sich auch in der Unterkunft und leistete bei seiner Festnahme Widerstand.

Sechs Personen kamen ins Polizeigewahrsam.

Die Kriminalpolizei ermittelt.

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