Wetter in NRW: Nach Schnee und Eis kommt Dauerregen – Expertin macht Hoffnungen zunichte

Wetter: Wie entsteht ein Sturmtief?

Wetter: Wie entsteht ein Sturmtief?

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Während die Kirschblüte gerade dabei war, sich voll zu entfalten, schüttelte plötzlich Frau Holle ihre Kissen aus. Das Wetter in NRW macht passend zum April einfach was es will.

Und damit ist noch lange nicht Schluss. Denn das Wetter in NRW birgt noch einige Gefahren zum Wochenstart.

Wetter in NRW birgt Gefahren – Mehrere Unfälle auf glatten Straßen

Der Deutsche Wetterdienst hat eine Warnung herausgegeben. Demnach gibt es in der Nacht von Sonntag auf Montag erneut Frost und es kann zu glatten Straßen kommen. Diese hatten bereits am Wochenende und am Freitag vielerorts zu Unfällen geführt. Im Hochsauerlandkreis wurden bei fünf Unfällen insgesamt 14 Menschen zum Teil schwer verletzt.

Die neue Woche beginnt mit Schauern, die sich vielfach zu Dauerregen auswachsen, wie der Deutsche Wetterdienst am Sonntag mitteilte. Vor allem im Bergland fallen die Niederschläge demnach kräftig aus. Außerdem soll es ab Mittwoch sehr windig werden.

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So entsteht eine Wettervorhersage:

  • Rund 10.000 Bodenstationen, 7.000 Schiffe, 600 Ozean-Bojen, 500 Wetterradarstationen und etwa 3.000 Flugzeuge sorgen weltweit dafür, dass stündlich Wetterdaten erfasst werden
  • Wettersatelliten bieten eine Überwachung aus dem All
  • Gemessen werden Parameter wie Lufttemperatur und -druck, Windrichtung und -geschwindigkeit oder Wolkenhöhe
  • So sammeln sich pro Stunde etwa 25.000 Meldungen an, die übermittelt und ausgewertet werden

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Wetter in NRW: Der Wochenstart wird eher regnerisch

Dafür sind die Temperaturen im Land nicht mehr so eisig: Sie liegen in den nächsten Tagen zwischen sechs und acht Grad.

Sonne gebe es vor dem kommenden Wochenende kaum, dämpfte Meteorologin Ulrike Zenkner die Hoffnung auf Frühlingswetter.

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Wetter in NRW: 14 Verletzte durch Glatteis-Crashs

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