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Wetter in NRW: „Naturschauspiel“ rollt heran – „Sieht man ganz, ganz selten“

Wetter in NRW: „Naturschauspiel“ rollt heran – „Sieht man ganz, ganz selten“

Wetter: Wie entsteht ein Sturmtief?

Das Wetter in NRW hält in dieser Woche besonderes Phänomen für uns bereit.

„Es könnte eines der stärksten Ereignisse der letzten Jahre werden“ kündigt Meteorologe Jan Schenk gegenüber dem Wetter-Portal „The Weather Channel“ an.

Nach dem Höhepunkt des Naturschauspiels am Dienstag bringt das Wetter in NRW eine weitere Überraschung mit sich.

Wetter in NRW: Naturschauspiel am Dienstag

Ein Tief über Spanien beschert uns nach Angaben des Wetter-Experten ab Dienstag Sahara-Staub in Deutschland.

Das Tiefdruckgebiet sauge Luft und damit Sand aus der Sahara an. Dazu mischt sich starker Regen, der ab Dienstagmorgen von Westen über die Mitte Deutschlands hinwegzieht. Der Effekt: Ein sogenannter Blutregen. So viel wie prognostiziert wird, „sieht man in Deutschland ganz, ganz selten“, so Schenk.

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So entsteht eine Wettervorhersage:

  • Rund 10.000 Bodenstationen, 7.000 Schiffe, 600 Ozean-Bojen, 500 Wetterradarstationen und etwa 3.000 Flugzeuge sorgen weltweit dafür, dass stündlich Wetterdaten erfasst werden
  • Wettersatelliten bieten eine Überwachung aus dem All
  • Gemessen werden Parameter wie Lufttemperatur und -druck, Windrichtung und -geschwindigkeit oder Wolkenhöhe
  • So sammeln sich pro Stunde etwa 25.000 Meldungen an, die übermittelt und ausgewertet werden

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Auch wenn der Schwerpunkt der Blutregenfälle etwas südlicher erwartet wird, sollen Ausläufer dann auch NRW treffen, so der Experte.

Blutregen in NRW: Das müssen Autofahrer wissen

Der Blutregen sei nicht gefährlich. Aber der Schmutz sollte nicht auf empfindlichen Oberflächen einfach so weggewischt werden.

Denn: „Das kann Kratzer verursachen“, warnt der Meteorologe bei „The Weather Channel“.

Trotz nachlassendem Regen bleibt uns der Sahara-Staub in den nächsten Tagen dann erhalten – und dürfte für spektakuläre Sonnenuntergänge sorgen.

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Wetter in NRW mit Frühlings-Überraschung

Ein positiver Nebeneffekt der Sahara-Luft: Die Temperaturen steigen. Während am Montag in NRW maximal 13 Grad drin waren, wird es am Mittwoch nach Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) schon bis zu 18 Grad warm.

In der Nacht fallen die Temperaturen dann allerdings vielerorts in den nächsten Tagen immer wieder Richtung Gefrierpunkt. Im Bergland musst du dann immer wieder mit Frost rechnen. (ak)

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