„Sie hat es deutlich genossen“: Urteil im Tinder-Vergewaltigungsprozess in Münster gefallen

Über Tinder lernte der Mann aus Münster die Frauen kennen. (Symbolbild)
Über Tinder lernte der Mann aus Münster die Frauen kennen. (Symbolbild)
Foto: Thomas Trutschel/photothek.net / imago/photothek

Münster. Über die Dating-App Tinder hatte der Angeklagte zwei Frauen kennengelernt und in seine Wohnung eingeladen. Dann soll er sie dort vergewaltigt haben. Jetzt ist das Urteil gefallen, wie das Münsteraner Online-Magazin msl24 berichtet.

Demnach wurde der angeklagte Vater zweier Kinder im ersten Fall zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Freigesprochen wurde er vom Vorwurf der zweiten Vergewaltigung.

Frau hatte schlechte Erinnerung

Wie die Westfälischen Nachrichten schreiben, habe der Angeklagte dazu gesagt: „Sie habe es deutlich genossen.“ Dann soll sie gesagt haben, dass sie es nicht weiter wolle, weil schlechte Erinnerungen zur Gewalt ihres Ex-Freundes hochkamen.

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Angeklagter streitet den Vorwurf der Vergewaltigung ab

Hatte der 30-jährige Kellner noch laut msl24 zu Beginn geleugnet, der zweiten Frau überhaupt näher gekommen zu sein, räumte er den Sex dann aber doch ein. Er habe Angst gehabt, es zuzugeben, sagt aber auch gleich, dass er von einvernehmlichem Geschlechtsverkehr ausgegangen sei. (jk)

 
 

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