Veröffentlicht inRegion

Tödliche Messerattacke in Düsseldorf: So schnappte die Polizei Ali S. in Spanien

ecsImgDüsseldorf-Messer-Attacke-Fahndungsfoto-pix.jpg
Der flüchtige Ali S. wurde mittlerweile gefasst. Foto: dpa/ Christophe Gateau/ Polizei Düsseldorf

Düsseldorf/Sevilla. 

Auf offener Straße in Düsseldorf-Bilk stach Ali S. zu – solange bis die 36-jährige Düsseldorferin tot zusammenbrach. Davon zumindest geht die Polizei aktuell aus.

Offenbar war verschmähte Liebe das Motiv. Sein Opfer wohnte in unmittelbarer Nähe zum Kiosk, in dem Ali S. arbeitete.

Nach intensiver Fahndung (u.a. in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY…ungelöst“) konnte der mutmaßliche Täter am Mittwoch in Sevilla/Spanien geschnappt werden.

So schnappte die Polizei den mutmaßlichen Messer-Killer von Düsseldorf

Wie der Express berichtet, konnte der gebürtige Iraner mithilfe eines Handy-Signals geortet werden: „Es ist uns gelungen, den Täter schließlich mit technischen Mitteln zu orten,“ so Polizeisprecherin Anja Kynast. Der mutmaßliche Messer-Killer saß da gerade im Zug nach Sevilla, die Tickets für die Weiterfahrt nach Valencia in der Tasche.

————————————

• Mehr Themen:

„Die Welpen kommen – mit Martin Rütter“ auf RTL: So süß wird die neue Hundeshow des Duisburgers

Düsseldorfer (49) beim Sex-Date mit Messer angegriffen: Escort-Dame vorläufig festgenommen

• Top-News des Tages:

Mann (28) sticht in Bordell mit Messer zu – das „Opfer“ ist ungewöhnlich

Nuri Sahin mit emotionalem BVB-Abschied – einem Menschen dankt der Ur-Borusse ganz besonders

————————————-

Auf dem Bahnhofsvorplatz klicken die Handschellen

Als er auf den Bahnhofsvorplatz trat, klickten die Handschellen. Die deutschen Polizei-Beamten hatten ihre spanischen Kollegen informiert, die identifizierten den Flüchtigen und nahmen ihn fest.

Jetzt soll er schnellstmöglich nach Deutschland zurückgebracht werden, um hier verhört zu werden. „Die Kollegen in Spanien dürfen den Mann nicht verhören. Er muss uns überstellt werden. Selbst wenn der Täter in Spanien gestehen wollte, würde das nichts bringen. Das müsste er schon bei uns tun,“ erklärt die Polizeisprecherin dem Express zur rechtlichen Lage. (ms)