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Tierheim in NRW gibt auf! Pfleger können „Püppi“ nicht retten – „Damit du nicht leiden musst“

Ein Tierheim in NRW muss sich schweren Herzens von einer Katze verabschieden. Die Ärzte konnten die arme Samtpfote nicht retten.

© IMAGO / ZUMA Wire

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Ein Tierheim wie das in Moers (NRW) nimmt Tiere auf, deren Halter sie nicht mehr haben wollen. Sie dienen als Zwischenstation ehe die Hunde, Katzen, Kaninchen und Co. in ihr neues Zuhause kommen. Doch manchmal sind sie auch noch viel mehr.

So wie im Fall von „Püppi“. Die kleine Katze ist in einem erbärmlichen Zustand in das Tierheim in NRW gekommen. Die Pfleger haben alles gegeben, damit sie noch eine Zukunft hat. Doch jetzt mussten sie schweren Herzens Abschied nehmen.

Tierheim in NRW nimmt Abschied von „Püppi“

Es sind traurige Nachrichten, die das Tierheim in Moers am Mittwochabend (30. November) auf ihrer Facebook-Seite verkünden: „Heute hatte Püppi ihren Kontrolltermin in der Tierklinik. Die Hoffnungsfunken haben nicht gereicht, um die Flamme des Lebens zu erhalten.“ Vor knapp sechs Wochen wurde das Kätzchen auf der Straße schwer verletzt vorgefunden. Alles sah nach einem Autounfall aus.

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Die Tierärzte konnten das linke Auge der gerade einmal drei Monate alten Katze trotz größter Bemühungen nicht retten. Doch noch größere Sorgen bereiteten die Hinterläufe der Samtpfote. Von „Veränderungen an der Hüfte und entzündliche Prozesse im Knie“, war in einem vorherigen Post die Rede. Eine Operation war keine Option und so verordnete der Arzt vier Wochen Bettruhe – doch ohne Erfolg, wie das Tierheim nun mitteilt: „Zusammenfassend muss man sagen, dass beide Hinterbeine Püppi nicht tragen konnten.“


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Die Chance, dass sich Püppi jemals hätte normal bewegen können sei gleich Null gewesen. Zudem hätte das Kitten bis zum Lebensende mit starken Schmerzen leben müssen – ein Zustand, den die Pfleger nicht verantworten wollten. Deshalb haben sie die junge Katze gehen lassen und mit diesen rührenden Worten verabschieden sie sich von ihr: „Püppi, sechs Wochen haben wir um Dich gekämpft und doch jetzt aufgeben müssen, damit Du nicht leiden musst. Uns ist es ein schwacher Trost, dass wir Dir jede Chance gegeben haben, und wir wünschen uns, dass Du das gespürt und auf Deinem letzten Weg mitgenommen hast. Run free.“