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Lehrerin aus Brennpunkt-Schule im Ruhrgebiet packt aus: „Die Schüler bestanden darauf, dass Allah die Welt erschaffen hat“

Eine Lehrerin aus dem Ruhrgebiet schildert schwierige Verhältnisse.
Eine Lehrerin aus dem Ruhrgebiet schildert schwierige Verhältnisse.
Foto: dpa/Symbolbild
  • Lehrerin aus dem Ruhrgebiet schildert schwierige Verhältnisse
  • Probleme vor allem mit muslimischen Schülern
  • Viele sind kaum noch zu erreichen

Essen. Wie schwierig ist der Unterricht an Brennpunkt-Schulen im Ruhrgebiet wirklich? Eine Lehrerin hat gegenüber der Zeitschrift „Emma“ anonym aus ihrem Alltag erzählt. Wo genau sie arbeitet, erzählt die Frau nicht - allerdings wartet sie mit vielen Details auf.

So spricht sie vor allem über Probleme mit muslimischen Schülern, die laut der Frau „völlig gehirngewaschen aus den umliegen­den Moscheen in den Unterricht“ kommen. In einigen Klassen sei kaum Unterricht möglich. Dann gehe es nur darum, die Schüler einigermaßen im Zaum zu halten.

Lehrerin aus dem Ruhrgebiet: Manche Schüler lassen sich kaum erreichen

Vor allem ältere muslimische Schüler könne man kaum noch erreichen: „Auf extrem großen Widerstand stieß ich in dieser 10. Klasse, als ich Weltent­stehungstheorien durchnahm. Wir hat­ten einen Film über Darwin und die Evolutionstheorie gesehen und der wurde geradezu ausgebuht.“

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Und weiter: „Die Schüler bestan­den darauf, dass Allah die Welt erschaf­fen hat und basta. Als ich vorsichtig dar­auf hinwies, dass auch der Koran ein Menschenwerk ist und damit kritisierbar, tobte der ganze Kurs: Nein, Allah hat Mohammed den Koran in die Feder dik­tiert!“

Rückendeckung der Schulleitung fehlt oft

Viele muslimische Schüler seien auch der Meinung, der Islam stehe über dem deutschen Grundgesetz.

Außerdem fehle oft auch die Rückendeckung der Schulleitung. So habe sich für die Äußerung, der Islam stehe über dem Grundgesetz, kein einziger Schüler vor der Schulleitung rechtfertigen müssen.

Lehrer sollen angeblich möglichst wenig Ärger machen

„Allerdings wurde ich, die Lehrerin, zum Gespräch zitiert, weil ich gewagt hatte zu sagen, dass der Islam wie jede andere Religion auch kritisierbar sei“, so die Lehrerin in ihrem Erfahrungsbericht gegenüber „Emma“.

Die Schulleiter würden um ihr Renommee fürchten, niemand wolle gegenüber der Bezirksregierung schlecht dastehen: „Die Fassa­de der eigenen Schule soll nach außen hin gut aussehen.“ Diejenigen Lehrer seien am besten angesehen, die am wenigsten Ärger machen.

Es gibt auch Erfolgserlebnisse

Trotzdem schaffe sie es immer wieder, zu den Schülern durchzudringen: „Einer dieser muslimischen Schüler ist – obwohl auch er ein kleiner Macho ist – nun auf dem Weg, Finanzbeamter zu wer­den. Seine Eltern haben ihm von Anfang an gesagt, dass er die Lehrer hier wie sei­ne zweiten Eltern sehen soll.“

Insgesamt fordert die anonyme Lehrerin aber ein härteres Vorgehen gegenüber respektlosen Schülern: „Schulleiter sollten unbeschulbare Schülerinnen und Schüler viel schneller los werden und von der Schule verweisen können.“ (fel)

 
 

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