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Ruhrgebiet: Nach „Extrablatt“-Beben – Kette erklärt plötzliche Schließungen

Im Ruhrgebiet sorgte die plötzliche Schließung von drei Filialen der Kette „Café Extrablatt“ für Aufsehen. Jetzt gibt es Updates!

Ruhrgebiet: Nach plötzlichen Schließungen von drei Filialen von Café Extrablatt äußert sich die Unternehmungsführung jetzt mit Update.
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Das ist das Bermudadreieck

Es ist die meistbesuchte Partymeile im Ruhrgebiet: Das Bermudadreieck. Doch wie kam es dazu?

Im Ruhrgebiet sorgte es für großes Aufsehen, dass im Juni drei Filialen der Restaurant-Kette „Café Extrablatt“ plötzlich geschlossen waren. Die Essener Standorte am Baldeneysee, in Rüttenscheid sowie der Standort in der Gelsenkirchener Innenstadt machten völlig überraschend dicht. Die Restaurant-Kette nannte Gründe. Doch dass plötzlich drei Standorte im Ruhrgebiet gleichzeitig dicht machten, sorgte für Spekulationen im Netz.

Die drei „Café Extrablatt“-Standorte erklärten, dass es aufgrund einer Modernisierungs-Pause bis zum 9. Juli keinen Betrieb mehr in den genannten Filialen geben wird. Die Verantwortlichen versprachen aber baldige Updates wie DER WESTEN am 29. Juni berichtete.

Ruhrgebiet: Café Extrablatt mit Neuigkeiten

Gegenüber der „WAZ“ äußerte sich jetzt die Emsdettener Unternehmenszentrale von Café Extrablatt und nannte die Gründe für die Schließung der Filialen am Baldeneysee, an der Rüttenscheider Straße und in Gelsenkirchen. Laut Unternehmensführung wurden die drei Lokale „auf Grund einer personellen Umstrukturierung aus persönlichen Gründen“ kurzfristig geschlossen worden. In dieser Zeit wurden die Lokale dann „optimiert“.

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Außerdem gaben die Betreiber bekannt: „Wir modernisieren die Räumlichkeiten und sanitären Anlagen, tauschen Elektrogeräte, es gibt einen neuen Anstrich, Böden werden ausgebessert und Möbel getauscht – weil wir einen Anspruch an ,das gewisse Extra’ haben, auch wenn es (leider) in eine gastronomische Hochphase fällt“.

Unternehmen schweigt zu persönlichen Gründen

Das Café Extrablatt wollte sich nicht weiter zu persönlichen Gründen äußern. Feststeht allerdings, dass der bisherige Geschäftsführer Ayhan Gencaslan Mitte Juni abgelöst worden ist. Ersetzt wurde er durch den neuen Geschäftsführer Franz-Samuel Wefers, welcher der Gründerfamilie der „Café Extrablatt“-Familie angehört. Für die drei Filialen wurde jetzt außerdem eine Prokuristin eingesetzt.

Die Unternehmensführung geht in der Mitteilung auch auf die mediale Aufmerksamkeit ein, welche durch die überraschende Schließung der drei Filialen entstanden ist und nennt es selber „Rummel“. Außerdem vergleichen die „Café Extrablatt“-Verantwortlichen ihre Gefühlslage mit der von Hollywood-Stars: „WOW – so muss sich Kim Kardashian nach der Trennung von Kanye gefühlt haben“.


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Jedenfalls freuen sich die drei Filialen am Baldeneysee, in Rüttenscheid und Gelsenkirchen Anfang kommender Woche wieder zu öffnen: „Wir freuen uns auf euren Besuch und sind voraussichtlich ab Montag wieder für euch da!“, heißt es in der Mitteilung.