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Rewe in NRW: Neuer Service gleich wieder gestrichen – Kunden müssen sich umstellen

Rewe in NRW schließt eine beliebte Filiale, die einen neuen Service bot. Kunden müssen sich umstellen – auch für die Zukunft.

Rewe in NRW
u00a9 IMAGO/Manfred Segerer

Rewe: Die Erfolgsgeschichte der Supermarktkette

Die Rewe Group mit Sitz in Köln ist eine der größten Handelskonzerne Deutschlands. Zu ihr zählen nicht nur die Supermarktkette Rewe. Dazu gehört auch Penny, Toom, Billa in Österreich, DER Touristik Deutschland und Lekkerland.

Paukenschlag bei Rewe in NRW! Erst vor zwei Jahren eröffnete Rewe seinen ersten Pick- &-Go-Markt in Köln. Kunden hatten die Möglichkeit, in der Kölner Innenstadt kassenlos einzukaufen. Kameras und Sensoren erfassten die Produkte, die man in den Einkaufskorb legte. Am Ausgang ging man dann einfach durch – und der Betrag wurde via App abgebucht.

Das ist vorerst Geschichte! Denn Rewe in NRW schließt die Pick-&-Go-Filiale. Immerhin bleibt der zweite Kölner Kassenlos-Markt in der Luxemburger Straße geöffnet. Doch Fragen bleiben – war das Konzept etwa nicht positiv aufgenommen worden? Gab es Probleme?

Rewe in NRW: Neuer Service gleich wieder gestrichen

Im Oktober 2021 feierte Rewe die Eröffnung des Markts als „Europapremiere“. Nach mehrmonatiger Testphase konnten Kunden erstmals „hybrid“ einkaufen – entweder regulär mit Bezahlung an der Kasse oder eben via App vollständig kassenlos. Auch in Berlin, München und noch einmal in Köln eröffnete Rewe dann Kassenlos-Filialen.

Und warum schließt man diese dann? Und eröffnet gleichzeitig eine neue Kassenlos-Filiale in Düsseldorf? Gegenüber DER WESTEN erklärt ein Rewe-Sprecher: „Der Markt in der Kölner Zeppelinstraße war der erste Technologietest, es stand vorwiegend die grundsätzliche technologische Machbarkeit im Vordergrund“.

Rewe plant weitere Kassenlos-Filialen

Und weiter: ‚Pick&Go‘ hat sich über die Zeit stark weiterentwickelt, was an den größeren Standorten in Köln, Berlin, dem soeben erst eröffnete Standort in Düsseldorf oder München zu sehen ist. Zwei weitere Märkte in Hamburg werden folgen. Die Schließung auf der Zeppelinstraße war zudem eine regionale Standortentscheidung.“


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Die Erkennungsraten in den Kassenlos-Filialen seien sehr hoch, würden „sehr nah am optimalen Bereich“ liegen, so der Sprecher. Er versichert DER WESTEN: „Kunden sind an allen Standorten gleichermaßen begeistert von den vielfältigen Möglichkeiten einzukaufen. Die Nachfrage nach der Nutzung von ‚Pick&Go‘ ist ungebrochen hoch. Wir entwickeln anhand des Kundenfeedbacks das System stetig weiter und beziehen weitere Services in den Test mit ein.“ Es bleibt also abzuwarten, ob sich das neue Konzept dauerhaft durchsetzt und vielleicht sogar zum Rewe-Standard avancieren könnte…