Recklinghausen

Recklinghausen: Feuerwehreinsatz im Krankenhaus +++ drei Schwerverletzte +++ Erste Hinweise auf Brandursache

Feuerwehreinsatz im Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen.
Feuerwehreinsatz im Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen.
Foto: WTVNews
  • Feuerwehr Recklinghausen rückt mit 60 Einsatzkräften aus
  • 35 Patienten werden verlegt
  • Darum konnte Schlimmeres verhindert werden

Recklinghausen. Die Feuerwehr Recklinghausen rückte in der Nacht zu Freitag wegen eines Brands zum Knappschaftskrankenhaus aus. Dabei wurden zwölf Personen verletzt, sechs Mitarbeiter des Krankenhauses, zwei Patienten und vier Polizisten. Drei von ihnen wurden schwer verletzt.

60 Einsatzkräfte waren vor Ort, um den Brand bis 06.30 Uhr zu bekämpfen.

Recklinghausen: Nachttisch im Patientenzimmer gebrannt

Ersten Ergebnissen zufolge soll die Brandursache entweder fahrlässiger Umgang mit Feuer oder bewusste Brandstiftung sein. Das Feuer ist im Bereich des Nachttisches ausgebrochen. Ermittler hatten gemeinsam mit einem Sachverständigen den Brandherd untersucht.

Das Feuer wurde in der Nacht gegen 03.50 Uhr entdeckt. Durch das schnelle Eingreifen von Pflegekräften, Feuerwehrleuten und Polizeibeamten konnte ein Übergreifen des Feuers auf andere Räume verhindert werden.

„Die Patienten werden verlegt, da die Abteilung vorübergehend geschlossen wird“, teilte die Krankenhaus-Sprecherin Christina Schlüter mit. Dabei wurden 35 Patienten aus der fünften Etage in die umliegenden Krankenhäuser in Recklinghausen, jedoch überwiegend intern verlegt.

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Vier Polizisten in Behandlung

Da der Pfleger schnell reagierte, verhinderte er, dass sich das Feuer ausbreiten konnte. Bei Ankunft der Feuerwehr Recklinghausen war die Station allerdings verraucht und musste die gesamte fünfte Etage lüften, um sie von Rauchgasen zu befreien.

Die Brandschäden beschränken sich auf das Nachttischschränkchen, Gebäudeschaden ist nicht entstanden. Allerdings dürften Reinigungskosten entstehen.

Die fünf Verletzen wurden intern versorgt. Die Schwerverletzten mussten jedoch in Spezialkliniken verlegt werden, damit sie in Druckkammern behandelt werden konnten.

 
 

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