Phantasialand-Mitarbeiter (†58): Für die Sicherheit der Gäste bezahlte er mit seinem Leben

Linda Schreiber
An dieser Achterbahn ist der Unfall passiert.
An dieser Achterbahn ist der Unfall passiert.
Foto: Stefan Scheer/Wikimedia Commons

Brühl. Im Freizeitpark Phantasialand ist am Dienstag gegen 10 Uhr morgens ein Mitarbeiter ums Leben gekommen. Zunächst war unklar, woran genau der 58-Jährige gestorben war. Nur von einem „Arbeitsunfall“ war die Rede.

Der Techniker befand sich auf einer Inspektionsfahrt mit der Indoor-Achterbahn „Winja's fear&force“, wie ein Sprecher der Bezirksregierung Köln auf Nachfrage von DER WESTEN bestätigt.

Bei solchen Prüf-Fahrten wird die Bahn auf Herz und Nieren geprüft, damit im laufenden Betrieb keine Unfälle passieren.

Bei der Wartung wurde der 58-Jährige dann von der Hebeeinrichtung eingequetscht, die die Wagen der Achterbahn in die Höhe transportiert, bevor die Fahrt losgeht. Er verletzte sich tödlich.

Kriminalpolizei ermittelt nach Phantasialand-Unfall

Eigentlich, so der Bezirksregierungs-Sprecher, habe sich der langjährige Mitarbeiter „sehr gut“ mit der Anlage ausgekannt.

Tüv Rheinland und die Kriminalpolizei ermitteln jetzt, wie es zu dem Unfall kommen konnte.

Der Freizeitpark in Brühl bei Köln ist zurzeit noch in der Winterpause, also nicht für Besucher geöffnet.

(mit dpa)

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