Orkan „Friederike“: Autobahn-Drama, Schulen dicht – Das war der Tag im Ruhrgebiet

Das Dach des Renault-Autohauses in der Langemarckstraße in Essen wurde komplett abgedeckt und krachte auf parkende Autos.
Das Dach des Renault-Autohauses in der Langemarckstraße in Essen wurde komplett abgedeckt und krachte auf parkende Autos.
Foto: Sibi Exnowski
  • Orkan „Friederike“ fegte über das Ruhrgebiet
  • Es gab zahlreiche brenzlige Situationen - und großen Sachschaden
  • Besonders schlimm war die Situation auf der A59

Am Donnerstag brauste Orkan „Friederike“ übers Ruhrgebiet. Jetzt wissen wir: Es war der schlimmste Sturm seit Kyrill.

Mindestens sechs Menschen sind in Deutschland durch den Sturm ums Leben gekommen, unzählige schwer verletzt. Die Feuerwehr ist noch immer im Dauereinsatz. Auf den Schienen geht deutschlandweit nichts mehr. Wir fassen zusammen, was in den Ruhrgebietsstädten los war.

Aktuelle Informationen über die Entwicklung bekommst du in unserem Liveticker ›

Essen

Am späten Vormittag nahm Sturmtief „Friederike“ richtig Fahrt auf. Unser Reporter wurde am Baldeneysee fast weggeweht.

Sturmtief Friederike wütet in NRW

Der Nordeingang des Essener Hauptbahnhofs wurde vorübergehend gesperrt, Teile des Dachs waren heruntergefallen. Hier weiterlesen ›

In der Langemarckstraße wurde das Dach des Renault-Autohauses komplett abgedeckt. Alles über die Einsätze liest du hier ›

Für Entsetzen sorgte ein Essener, der trotz Sturm ungesichert auf dem Dach herumlief. Hier weiterlesen ›

Mülheim

In Mülheim stürzte ein dicker Baum auf ein Wohnhaus. Hier erfährst du alle Einzelheiten über die Sturmeinsätze in Mülheim ›

Duisburg

Dramatische Szenen auf der Berliner Brücke

Dramatische Szenen auf der A59-Brücke bei Duisburg. Ein Lkw kippte durch den Sturm um, wurde fast die Brücke hinabgeweht. Doch die Einsatzkräfte bekamen die Situation in den Griff. Hier weiterlesen ›

Viele Duisburger wurden mittags vom Heulton der Sirenen aufgeschreckt. So wollte die Stadt die Bürger warnen: Bloß im Haus bleiben! Was sonst noch passiert ist - hier weiterlesen ›

Oberhausen

Auch in Oberhausen gab es unzählige Sturmeinsätze. Hier erfährst du mehr darüber ›

Bochum

In Bochum drohte ein Baugerüst zusammenzubrechen, umstürzende Bäume fielen auf Oberleitungen. Hier ein Überblick ›

Gelsenkirchen

„Alles was fliegen kann, kommt herunter“ - hier gibt es Informationen und Bilder zum Sturmeinsatz in Gelsenkirchen ›

Dortmund

Dortmund hat nicht nur mit schweren Sturmschäden zu kämpfen, sondern auch mit ernsthaften Verkehrsproblemen. 430 Ampeln sind ausgefallen - Reparatur zunächst unmöglich.

Orkantief „Friederike“: Über 430 Ampeln in Dortmund ausgefallen, Reparaturen nicht möglich, Polizei bewältigt über 150 Einsätze

Die Feuerwehr musste auch hier sehr oft ausrücken. Erst mit Abflauen des Sturms entspannte sich die Lage etwas. (mto)

 
 

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