Hagen

Seuchen-Alarm! Teile NRWs wegen Rinderkrankheit zum Sperrgebiet erklärt

Bei der Rinderseuche handelt es sich um die Blauzungenkrankheit. Vor allem Schafe, Rinder und Ziegen sind für diese Krankheit anfällig.
Bei der Rinderseuche handelt es sich um die Blauzungenkrankheit. Vor allem Schafe, Rinder und Ziegen sind für diese Krankheit anfällig.
Foto: imago/blickwinkel
  • Rinderseuche ist in einem Betrieb in Rheinland-Pfalz ausgebrochen
  • Stadtgebiet Hagen liegt im Umkreis von 150 Kilometern um den Seuchenrand und wurde zum Sperrgebiet erklärt
  • Die Blauzungenkrankheit ist für den Menschen ungefährlich

Hagen. Die in Rheinland-Pfalz ausgebrochene Rinderseuche kann jetzt nach NRW gelangen.

Das gesamte Stadtgebiet Hagen wurde als Sperrgebiet ausgewiesen, da die Stadt im Umkreis von 150 Kilometern um den Seuchenherd liegt. Auch weite Teile des Sauerlands und des Bergischen Landes sowie die Landeshauptstadt Düsseldorf gelten als Sperrzone.

Halter von Rindern, Schafen und Ziegen müssen nun mindestens zwei Jahre lang erhebliche Einschränkungen beim Handel und Transport von Tieren in Kauf nehmen. In der vergangenen Woche waren bereits Teile des Rheinlands zum Sperrbezirk erklärt worden. In NRW ist die Seuche bislang nicht ausgebrochen.

Blauzungenkrankenheit: Bei Schafen kann der Virus tödlich verlaufen

Durch die Blauzungenkrankheit sind vor allem Schafe gefährdet. Bei diesen Tieren kann die Krankheit tödlich verlaufen. Auch Ziegen und Rinder sind für das Virus empfänglich, wobei sich bei den Rindern in der Regel nach einiger Zeit Linderung einstellt.

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Hohes Fieber unter anderem ein Anzeichen der Krankheit bei Tieren

Das Virus der Blauzungenkrankheit wird durch kleine Mücken, sogenannten Gnitzen, übertragen.

Die Anzeichen der Krankheit äußern sich bei den Tieren in hohem Fieber, vermehrtem Speicheln, Rötung und Schwellung der Kopfschleimhäute und der Schwellung und Blaufärbung der Zunge.

Rinderseuche für Menschen ungefährlich

Beim Feststellen der Symptome muss unverzüglich das Veterinäramt der Stadt Hagen (02331 – 207 3112) informiert werden.

Für die Bevölkerung gibt es Entwarnung: Für den Menschen stellt die Krankheit keine Gefahr dar. Auch Fleisch- und Milchprodukte können weiterhin ohne Bedenken verzehrt werden.

Deutschland lange frei von Krankheit

Nachdem Deutschland mehrere Jahre lang als frei von der Blauzungenkrankheit galt, trat das Virus vom Serotyp 8 (BTV-8) im Dezember erstmals wieder in Baden-Württemberg auf. Mittlerweile gibt es auch bestätigte Fälle im Saarland und in Rheinland-Pfalz, dort nach Ministeriumsangaben zuletzt im Kreis Bad Kreuznach. (ses/dpa)

 
 

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