NRW: Axt-Mörder auf der Flucht – nach der Tat verging er sich an seiner Ex-Freundin

Mord oder Totschlag? Das ist der juristische Unterschied

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Der Axt-Mörder aus Kalletal-Stemmen (NRW) befindet sich zurzeit noch auf der Flucht. Er hatte in der Nacht zum 18. Juni den Liebhaber seiner Ex-Freundin getötet. Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass er es aus Eifersucht getan haben könnte.

Danach flüchtete er mitsamt Ex-Freundin und ihren zwei Kindern im Auto, wurde jedoch von der Polizei abgefangen. Allerdings schaffte er es vorbei an den Beamten und wurde seither nicht mehr gesehen. Er könnte sich noch in NRW aufhalten, nach ihm wird jetzt international gefahndet.

Knapp eine Woche später sind noch weitere Details zu dem Fall bekannt geworden. Und die erschüttern zutiefst.

NRW: Axt-Mörder tötet Liebhaber von Ex-Freundin im Schlaf – dann vergewaltigt er sie

Der gesuchte Killer Elchin Agaev soll laut Zeugenaussage seiner Ex-Freundin Olga M. ihren Liebhaber Andrej F. im Schlaf mit der Axt erschlagen haben. Dieser hätte in der Nacht bei ihr im Bett geschlafen. Sie wurde erst wach, als ihr ehemaliger Freund auf den Mann neben ihr einschlug und ihn tötete.

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Danach soll der 36-Jährige die zweifache Mutter ins Badezimmer gezerrt und dort vergewaltigt haben. Anschließend bedrohte er die 24-Jährige und zwang sie und ihre Söhne im Alter von zwei und fünf Jahren ins Auto.

Allerdings hatte der Mann keinen Führerschein und könnte laut „Bild“-Informationen auch überhaupt nicht fahren, nur in Schlangenlinien. Eine Passantin bemerkte das und rief die Polizei. Die konnten den silbernen VW Passat im angrenzenden Ort Rinteln stoppen, jedoch nicht Elchin Agaev. Seine Ex soll den Beamten nämlich ein Hilfezeichen gegeben haben, dass er bemerkte und sich prompt aus dem Staub machte.

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NRW: Axt-Mörder zerstört gleich zwei Familien

Wie mittlerweile bekannt geworden ist, war das 39-jährige Mordopfer selber Familienvater. Seine Frau Nadine F. und er nahmen das Paar vor einiger Zeit auf, nachdem es aus der Ukraine geflüchtet war. „Wir gaben ihnen eine Wohnung, kauften Kleider, Lebensmittel, Spielsachen und erledigten Behördengänge”, erzählte die Witwe und Mutter von einem 12- und 17-Jährigen.

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Nach einer Weile hätte es in der Beziehung von Olga und Elchin allerdings gekriselt und die 24-Jährige setzte ihren Freund schließlich vor die Tür. Der erschien jedoch immer wieder in der Wohnung. „Ich hatte Angst und fühlte mich bedroht. Einmal rief ich sogar die Polizei“, wandte sich die Nadine F. an die „Bild“. Ihr Mann wollte sie beruhigen und sich selbst darum kümmern. In der Zeit musste sich offenbar das Verhältnis zwischen Olga M. und Andrej F. entwickelt haben.

Wie Elchin Agaev in die Wohnung kam, ist weiterhin unklar. Seine Ex-Freundin verriet jedoch, dass er bereits getötet und dafür acht Jahre lang eingesessen hätte. Diese Information ist allerdings noch nicht offiziell bestätigt. (mbo)