Veröffentlicht inRegion

NRW: Erdogan-Politiker hält Hass-Rede in Moschee! „Werden sie vernichten“

Entsetzliche Worte in einer Moschee in NRW! Dort sprach ein Politiker der Erdogan-Partei AKP von der „Vernichtung“ von Gegnern.

© IMAGO / Future Image

Erdogan: Das ist der Machthaber der Türkei

Recep Tayyip Erdogan ist langjähriger Machthaber in der Türkei. Wir stellen den türkischen Präsidenten vor.

Entsetzliche Worte eines türkischen Politikers der Erdogan-Partei AKP in NRW! Im Juni findet in der Türkei die Präsidentschaftswahl statt, Staatsoberhaupt Recep Tayyip Erdogan (68) droht laut aktuellen Umfragen die Abwahl. Umso wichtiger sind für ihn die vielen Anhänger in Deutschland, speziell in NRW. Und dort gehen seine Politiker jetzt schon auf Stimmenfang!

Der AKP-Abgeordnete Mustafa Acikgöz (52) teilt auf Twitter ein Video seiner Rede in der „Yunus-Emre-Moschee“ in Neuss. Die berüchtigte Moschee gehört zu den rechtsextremen „Grauen Wölfen“, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Was der Erdogan-Politiker sagt, dürfte die deutsche Justiz in höchste Alarmbereitschaft versetzen!

NRW: Erdogan-Politiker hält Hass-Rede in Moschee!

Aus seinen Worten trieft der Hass gegen Kurden und Erdogan-Gegner. Acikgöz wörtlich: „Genauso wie wir ihnen kein Lebensrecht in der Türkei geben, werden wir ihnen es auch in Deutschland nicht geben. Egal, wohin sie in der Welt flüchten, wir werden die PKK- und Fetö-Terroranhänger vernichten“.

Der türkische Parlamentarier warnt die Erdogan-Anhänger in der Moschee, sagt: „Diese beiden Gruppen sind sehr gefährlich. Die eine ist die PKK, gottlose Feinde der Religion. Die andere ist die Fetö, eine niederträchtige Terrororganisation, die den muslimischen Glauben verändern, verfälschen und christianisieren will. Ihr müsst wachsam sein!“

Türkeis Präsident Erdogan droht im Sommer die Abwahl. Umso wichtiger sind für ihn seine treuen Anhänger in NRW. (Archivfoto) Foto: IMAGO / Future Image

Erdogan führt Wahlkampf in Deutschland

Damit nicht genug. Denn im Anschluss bereitet er die Erdogan-Wähler auf die Jagd nach Kurden und Oppositionellen vor: „Mit Allahs Erlaubnis werden wir sie überall auf der Welt aus den Löchern, in die sie sich verkrochen haben, herausziehen und vernichten. Darauf könnt ihr euch verlassen“.

DER WESTEN hat mit Türkei-Experte Burak Copur (45) aus Essen gesprochen. Der Politikwissenschaftler: „Es ist höchste Eisenbahn, dass wir den Prüfantrag des Bundestags zum Verbot der ‚Grauen Wölfe‘ vorgelegt bekommen und das Verbot dieser menschenfeindlichen und brandgefährlichen Gruppe in Deutschland endlich umsetzen, wie in Frankreich und Österreich bereits geschehen.“

An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von Twitter, der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er ergänzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und wieder ausgeblendet werden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir dieser externe Inhalt angezeigt wird. Es können dabei personenbezogene Daten an den Anbieter des Inhalts und Drittdienste übermittelt werden.

Türkei-Experte fordert Verbot der „Grauen Wölfe“

Er weist darauf hin, dass der Verfassungsschutz nicht umsonst die Bewegung beobachtet und ihre „Gewaltneigung die innere Sicherheit in Deutschland gefährdet“. Copur weiter: „Auch gehören diese menschenverachtenden AKP-Wahlkampfveranstaltungen wie im Jahr 2017 frühzeitig verboten, denn sie sind eine Gefährdung des friedlichen Zusammenlebens und der öffentlichen Ordnung Deutschlands“.


Mehr News:


Das Bundesinnenministerium müsse die „Grauen Wölfe“ verbieten, so der 45-Jährige: „Wie lange will es für ein Verbot warten? Bis sich jemand aus diesem aufgewiegelten Mob dazu berufen fühlt, einen Regimegegner in Deutschland zu ermorden?“ Die Polizei Köln hat auf Twitter bereits mitgeteilt, dass das Video an die Polizei Rhein-Kreis Neuss weitergeleitet wurde.