NRW: Paketzusteller terrorisiert Einsatzkräfte – dieses Verhalten geht gar nicht!

NRW: Die Einsatzkräfte kämpften um das Leben eines Mannes, ein Paketzusteller interessierte das wenig. (Symbolbilder)
NRW: Die Einsatzkräfte kämpften um das Leben eines Mannes, ein Paketzusteller interessierte das wenig. (Symbolbilder)
Foto: imago images/ Montage DER WESTEN

Kevelaer. Unmögliches Verhalten eines Paketzustellers am Dienstag in Kevelaer (Kreis Kleve, NRW)!

Während Einsatzkräfte in der NRW-Stadt um das Leben eines Mannes kämpfen, terrorisiert der Paketzusteller Rettungsdienst, Polizei und den Notarzt.

NRW: Während Einsatzkräfte ein Leben retten, veranstaltet Paketzusteller Hupkonzert

Am Mittag waren Rettungsdienst und Polizei gerufen worden. Hinter verschlossener Tür benötigte ein Mann dringend medizinische Hilfe. Während die Einsatzkräfte Erste Hilfe leisteten, dröhnte von hinten lautes Hupen.

Der Paketzusteller kam nicht an dem geparkten Rettungswagen vorbei. Lautstark forderte er die Kräfte auf, Platz zu machen. Dies ging laut Polizei so weit, dass sie teils ihr eigenes Wort nicht mehr verstanden.

Obwohl die Polizisten dem Paketzusteller eine Ansage machten, hörte sein Protest nicht auf. Sein unmögliches Verhalten behinderte zusätzlich einen Notarzt, zum Einsatzort durchzudringen.

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NRW: Erst als die Polizei mit Strafe droht, nimmt der Fahrer einen Umweg in Kauf

Schließlich hatte die Polizei die Faxen dicke. Sie drohten dem Paketzusteller mit einer Ingewahrsamnahme wegen Störung einer Amtshandlung. Darauf „entschied sich der Zusteller einen minimalen Umweg in Kauf zu nehmen“, berichtet die Polizei.

Den uneinsichtigen Fahrer erwartet nun eine Anzeige. (mb)