NRW-Stadt hisst Israel-Flagge – der Zeitpunkt ist denkbar ungünstig

Mit dem Hissen der Israel-Flagge sorgte die Stadt Hagen (NRW) für ein großes Missverständnis. (Symbolbild)
Mit dem Hissen der Israel-Flagge sorgte die Stadt Hagen (NRW) für ein großes Missverständnis. (Symbolbild)
Foto: picture alliance/dpa/Frank Rumpenhorst

Am Rathaus Hagen (NRW) hat die Stadt am Mittwoch (12. Mai) die israelische Flagge gehisst. Der Hintergrund: ein historisches Jubiläum. Doch die aktuelle Situation im Nahen Osten ließ ganz andere Schlussfolgerungen aufkommen und sorgte für ein brisantes Missverständnis.

Was ist passiert?

Stadt Hagen hisst israelische Flagge zu denkbar ungünstigem Zeitpunkt

Bereits am 12. Mai 2020 hatte die Stadt Hagen am Rathaus die israelische Flagge gehisst. Damit will die Stadt an den 12. Mai 1965 erinnern, als Israel und die Bundesrepublik Deutschland ihre diplomatischen Beziehungen aufnahmen.

Doch in diesem Jahr fiel das Datum des Jahrestags auf eine Periode erneuter gewalttätiger Unruhen im Nahen Osten.

Einige Seiten interpretierten das Hissen der israelischen Flagge daher als Solidaritätsbekundung der Stadt Hagen gegenüber Israel.

Flagge wird noch am selben Tag eingeholt

Diesen Eindruck wollte die Stadt Hagen schnell korrigieren, um weitere Missverständnisse zu verhindern.

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In Absprache mit der Polizei wurde die Flagge am Mittwochnachmittag wieder eingeholt. (at)

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