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Junge Frau aus NRW stirbt im Norwegen-Urlaub – hat ihr Freund sie getötet?

Eine junge Frau aus NRW ist im Norwegen-Urlaub ums Leben gekommen. Ihr Freund steht unter Verdacht, sie getötet zu haben.

u00a9 IMAGO/Fotostand; IMAGO / blickwinkel (Montage: DER WESTEN)

Mord oder Totschlag? Das ist der juristische Unterschied

Mit dem Geliebten einen traumhaften Pärchen-Urlaub in der Wildnis Skandinaviens verbringen – das war der Plan einer 24-jährigen Frau aus dem Kreis Steinfurt (NRW). Doch aus der Reise durch Dänemark und Norwegen wurde ein tödliches Drama.

Die junge Frau aus NRW war mit ihrem Lebensgefährten (29) ab dem 27. September 2023 zu einer Wohnmobil-Reise durch Skandinavien aufgebrochen. Ende September hatte die 24-Jährige letztmalig Kontakt zur ihrer Familie – dann hörten ihre Angehörigen plötzlich kein Wort mehr von ihr. Als ihr Partner schließlich ohne sie zurückkehrte, begann der Albtraum.

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Frau aus NRW kehrt nicht aus Urlaub zurück

Am 5. Oktober hätte die junge Frau wieder auf der Arbeit erscheinen sollen. Doch von ihr fehlte jede Spur. Ihr Partner kehrte an jenem Tag aus dem Urlaub zurück – und erzählte der Familie, er und seine Freundin hätten sich auf ihrer Reise heftig gestritten und die Beziehung beendet. Sie sei aus dem Wohnmobil gestürmt und nicht mehr zurückgekommen. Weil sie sich jedoch nach wie vor nicht bei ihrer Familie meldete, gab diese sie am 10. Oktober bei der Polizei eine Vermisstenmeldung auf.

Die Ermittler ahnten das Schlimmste und richteten sofort eine Mordkommission ein. Polizei und Staatsanwaltschaft Münster hielten Rücksprache mit den Behörden in Norwegen – und ermittelten gezielt gegen den 29-Jährigen aus Ahaus. Der Mann hatte eine Halle in Rheine angemietet. Dort fand die Polizei die Geldbörse und das Handy der Vermissten – und einen Tresor mit mehreren Waffen.

Ermittler finden Leiche in Norwegen

Genug Hinweise für die Ermittler, um den den 29-Jährigen schließlich am 17. Oktober mit dem Vorwurf zu konfrontieren, seine Freundin im Urlaub getötet zu haben. Im Beisein seines Anwaltes gab der Mann schließlich an, dass seine Partnerin in Norwegen verstorben sei. Er betonte, dass er sie nicht getötet habe – erklärte den Ermittlern aber, wo sie die Leiche der Frau finden konnten. Und tatsächlich meldeten die Polizisten in Norwegen daraufhin, dass sie die tote 24-Jährige an einem See am genannten Ort auffanden.


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Wie genau die Frau zu Tode kam, steht noch nicht fest. Eine Richterin am Amtsgericht Münster ordnete jedoch am Mittwoch (18. Oktober) Untersuchungshaft gegen den 29-Jährigen an – wegen des Verdachts des Totschlags.