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Nach Unfall-Tod von Kleinkind (1) in Hagen: Wie geht es dem schwer verletzten Bruder (4)?

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Schrecklicher Unfall 2017 in Hagen. Ein Volvo ist frontal in einen Kinderwagen gerast. Foto: Alex Talash

Hagen. 

Der Schock sitzt weiterhin tief: Ein Mann (34) war am Donnerstag frontal in einen Kinderwagen gefahren war. Das einjährige Kleinkind erlag seinen Verletzungen. Auch die Mutter (21) des Kindes und der Bruder (4) mussten behandelt werden. Der kleine Junge wurde schwer verletzt. Die Mutter erlitt einen schweren Schock.

Wie geht es dem Kind jetzt?

Der schwerverletze Bruder konnte erfolgreich operiert werden, so die Polizei Hagen. Er wird im Krankenhaus behandelt und schwebt nicht in Lebensgefahr.

Die Mutter blieb über Nacht in der Klinik. Sie steht weiterhin unter Schock.

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Was passiert mit dem Unfallfahrer?

Der 34-Jährige raste aus ungeklärter Ursache in den Kinderwagen. Er blieb bei dem Unfall unverletzt. Ihm wurde noch am Abend Blut abgenommen. Zu seinem Gesundheitszustand wollte die Polizei Hagen nichts sagen.

„Es geht ihm den Umständen entsprechend“, so Sebastian Hirschberg von der Polizei Hagen.

Gaffer haben Einsatz nicht behindert

Bereits am Donnerstagabend gab es Wirbel um unzählige Gaffer am Unfallort. Sie hatten Fotos und Videos gemacht, während die Einsatzkräfte versuchten, den Einjährigen zu reanimieren.

Die Polizei sei allerdings nicht behindert worden, so Hirschberg. „Die Brücke bildet einen Knotenpunkt in der Hagener Innenstadt. Da ist es ganz normal, dass viel Publikum verkehrt“, sagt Hirschberg.

Besonderes lobte er die „erstklassigen Ersthelfer“, die schnell handelten und das schwerstverletzte Kleinkind versorgten.

(mb)