Köln: Feuerwehr löscht Lagerhalle – erst als der Rauch sich verzieht, erkennen die Einsatzkräfte schockiert, wo sie sich befinden

In Köln-Kalk musste die Feuerwehr am Freitag einen großen Brand löschen.
In Köln-Kalk musste die Feuerwehr am Freitag einen großen Brand löschen.
Foto: imago images/BeckerBredel

Diesen Einsatz wird die Feuerwehr in Köln wohl so schnell nicht vergessen.

Gegen 11 Uhr meldeten Anwohner am Freitag (23. April) ein Feuer im Hinterhof eines Mehrfamilienhauses im Stadtteil Kalk. Sofort rückte die Berufsfeuerwehr Köln mit mehreren Einsatzkräften an.

Köln: Großer Brand in Lagerhalle

In einer Lagerhalle hatte sich ein großes Feuer ausgebreitet. Im Kampf mit den Flammen hatte die Kölner Feuerwehr alle Hände voll zu tun. Ein Feuerwehrmann (39) stürzte bei den Löscharbeiten durch das Dach der Lagerhalle und verletzte sich dabei so schwer, dass er von Rettungskräften in eine Klinik gebracht werden musste.

Als die Feuerwehr den Brand gelöscht hatte und der Rauch sich verzog, erkannten die Einsatzkräfte, welchen Zweck die Lagerhalle erfüllte. Es handelte sich um eine Drogenplantage mit mehreren hundert Marihuana-Pflanzen.

Köln: Polizei ermittelt nach Brand

Umgehend wurde die Polizei verständigt. Beamte des Erkennungsdienstes sicherten in den darauffolgenden Stunden wichtige Spuren. Ihre Kollegen von der Kripo ermitteln nun wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Auch die Ursachen für den Brand werden untersucht.

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Düsseldorf: Mann von Zug erfasst

In Düsseldorf kam es derweil in der Nacht zu Donnerstag zu einem schlimmen Unglück. Dort stiegen drei junge Männer aus bislang unbekannten Gründen in eine Gleisanlage im Stadtteil Flingern-Nord. Dabei wurde einer der Männer von einem vorbeifahrenden Güterzug erwischt.

Passanten beobachteten den Unfall und alarmierten umgehend Polizei und Rettungskräfte. Als die Sanitäter am Unfallort ankamen, mussten sie das Opfer mithilfe eines Höhenretters bergen. Die Sanitäter kümmerten sich anschließend um das lebensgefährlich verletzte Unfallopfer.

Für die Bergung des Mannes musste der Streckenabschnitt für zwei Stunden gesperrt werden. Der 22-Jährige wurde anschließend in eine Düsseldorfer Klinik gebracht, wo er am Freitag immer noch in Lebensgefahr schwebte.

Die beiden anderen Männer kamen unverletzt davon. Allerdings mussten sie von Seelsorgern betreut werden. (dhe)